Lehre von

Was Lehrlinge wollen

Aktuelle Studie zeigt, worauf in Ausbildung Befindliche heute Wert legen

Eine junge Frau vor einem Team © Bild: iStockphoto.com

Immer mehr junge Frauen verlangen nachdrücklich nach Gleichberechtigung. Work-Life-Balance heißt für sie, dass sich die Männer im selben Maße um die Familienarbeit kümmern wie die Frauen. 87 Prozent der befragten weiblichen Lehrlinge wollen sich keinesfalls in eine Entscheidung zwischen Arbeit und Familie hineindrängen lassen lassen.

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Planbares Normalarbeitsverhältnis und Unterstützung durch den Betrieb in der Familienarbeit ist für die große Mehrheit der Lehrlinge ein Qualitätskriterium bei der Beurteilung ihres Arbeitgebers. Die Lehrlinge wollen einen sozial einfühlsamen Arbeitgeber, der sie als ganzen Menschen und nicht nur als Arbeitskraft behandelt und der auf ihre individuellen Bedürfnisse und Probleme eingeht.

Die moderne Lehrlingstypologie

Im Rahmen der Studie wurde zum ersten Mal eine österreichische Lehrlingstypologie nach Ausbildungsbranchen erarbeitet. Folgende Typen werden beschrieben:

  • Die Konventionalisten (Handelsangestellte)
  • Die Abenteurer (Freizeitwirtschaft und Tourismus)
  • Die Hedonisten (Gewerbe und Handwerk)
  • Die Rationalisten (Industrie)
  • Die Entkoppelten (Überbetriebliche Lehre)

Der Traum-Ausbildungsbetrieb

Geht es um den idealen Arbeitgeber, so steht mit Abstand die österreichische Marke Red Bull an der Spitze. Danach folgen die ÖBB und die Voestalpine. Red Bull ist die Ikone der spontanen und auf Abwechslung ausgerichteten jungen Abenteurer aus der Tourismusbranche, während die ÖBB und die Voestalpine die stabilitätsorientierten Rationalisten und die Hedonisten begeistern können. Die Konventionalisten aus dem Handel schwärmen für Bipa, Hofer und Dm. Diese Trias repräsentiert die beliebtesten Handelsmarken.

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