Strom, Sprit, Fernwärme und Heizöl: Zum Jahresauftakt steigen Energiepreise wieder!

Preise im Jahresvergleich um 10,3 Prozent höher Gerade im eiskalten Winter Heizen besonders teuer

Die Energiepreise gehen wieder nach oben. Nach der rückläufigen Entwicklung gegen Jahresende 2005 ist der Energiepreisindex für Privathaushalte im Jänner gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent gestiegen. Damit lag er um 10,3 Prozent über dem Niveau von Jänner 2005, teilte die Österreichische Energieagentur der APA mit. Der Verbraucherpreisindex legte im Jahresabstand um 1,2 Prozent zu.

Erstmals seit Oktober 2005 zeigten die durchschnittlichen Preise für Treibstoffe an den heimischen Zapfsäulen nach oben. Für Benzin musste im Jänner um rund 2 Prozent mehr berappt werden als im Monat davor, bei Diesel fiel der Preissteigerung mit 0,2 Prozent moderat aus. Im Jahresvergleich lagen die Preise für Benzin und Diesel somit um rund 17 bzw. rund 16 Prozent höher.

Zu Jahresbeginn gerieten auch die Strompreise in Bewegung: Der durchschnittliche Preis stieg im Jänner gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent. Dieser Anstieg sei die stärkste monatliche Preisveränderung seit mehr als einem Jahr, so die Energieagentur. Dennoch war Strom im Jänner um 0,4 Prozent günstiger als zwölf Monate zuvor.

Heizen kam hingegen teurer: Im Vergleich zum Vormonat stieg der Preis für Heizöl um 1,4 Prozent, Heizöl war damit knapp 24 Prozent teurer als im Jänner 2005. Gleichzeitig zogen auch die Preise für leitungsgebundene Energieträger an. Während der Preis für Fernwärme gegenüber Dezember um 0,2 Prozent stieg (plus 5,8 Prozent gegenüber Jänner 2005), verteuerte sich Gas um 1,1 Prozent (plus 6,5 Prozent gegenüber Jänner 2005).

Die Preise für feste Brennstoffe legten im Jänner im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent zu - und um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

(apa/red)