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Stress macht Frauen unattraktiv

Untersuchung enthüllt Zusammenhang zwischen Stresslevel und äußerem Erscheinungsbild

Sujetbild Stress Frauen © Bild: Thinkstock.de

Interessante Ergebnisse brachte eine Studie an der Universität von Turku in Finnland hervor. Eigentlich wollten die Forscher die Auswirkungen eines guten Immunsystems auf die Anziehungskraft beim anderen Geschlecht erforschen. Bei der Auswertung ergab sich allerdings ein anderer, noch signifikanterer Zusammenhang: Ein hoher Stressanteil bei Frauen führt zu einer niedrigeren Bewertung ihrer Attraktivität.

Insgesamt wurde 52 Damen ein Impfstoff injiziert, um zwei Monate später zu testen, wie ihr Immunsystem darauf reagiert hat. Die Forscher analysierten im Zuge der Studie zusätzlich die Stresshormonwerte im Blut und den Körperfettanteil. Im Laufe der Untersuchungsreihe wurden die Frauen immer wieder fotografiert - schließlich bewerteten 18 heterosexuelle Männer die Bilder nach ihrem Attraktivitätswert.

"Schlüsse über die Fruchtbarkeit"

Das Ergebnis: Die Männer fanden nicht die Frauen mit den besten Immunsystem-Werten am meisten anziehend, sondern jene mit dem geringsten Stresslevel. Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass das richtige Maß an Fettgewebe im Gesicht einen großen Anteil der Attraktivität der jeweiligen Person ausmacht: "Diese zwei Faktoren lassen Schlüsse über die Fruchtbarkeit und langfristige Gesundheit zu", so die finnischen Forscher im Resümee.

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