Fakten von

Streit um Rettungsgasse:
Salzburger brutal niedergeschlagen

Unbekannter verletzte 70-Jährigen auf der Tauernautobahn schwer

Ein Streit im Stau auf der Tauernautobahn ist am Mittwoch in den Mittagsstunden in Zederhaus im Lungau eskaliert. Ein 70-jähriger Salzburger, der mit einem Bekannten mitgefahren war, war im Rückstau ausgestiegen, um den Lenker des vor ihnen stehenden Autos darauf aufmerksam zu machen, dass auch er die Rettungsgasse bilden müsse. Daraufhin stieg der Unbekannte aus und attackierte den 70-Jährigen.

Er schlug den Salzburger nieder und trat mit den Füßen auf den Oberkörper des hilflosen Mannes. Dieser erlitt dadurch einen Rippenbruch, Prellungen und einen Fingerbruch, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Der Unbekannte, der mit einem Auto mit deutschem Kennzeichen unterwegs war, fuhr davon, als sich der Stau auflöste. Zeugen hatten sich das Kennzeichen gemerkt und die Polizei verständigt, der Wagen und der Lenker konnten aber trotz eingeleiteter Fahndung vorerst nicht angehalten werden. Die Erhebungen der Polizei laufen weiter.

Kommentare