Streit ging blutig zu Ende: Wiener erstach nach Auseinandersetzung seine Freundin!

Rammte Lebensgefährtin Fleischmesser in den Hals Opfer alarmierte noch selbst Rettung und Polizei

Die zwölfjährige Beziehung eines 48-Jährigen zu einer drei Jahre jüngeren Deutschen war offenbar schon in der Vergangenheit von Gewalttätigkeiten geprägt - jetzt eskalierten die Streitigkeiten in der Rüdengasse 8-10 in Wien-Landstraße so weit, dass der Mann seine Freundin mit einem Messer verletzten wollte, was schließlich mit dem Tod der Frau endete.

Der Wiener war bereits früher der Polizei wegen Körperverletzungen an seiner Lebensgefährtin aufgefallen. Zwei Mal musste ein Betretungsverbot verhängt werden, zuletzt im Februar. Dieses war aber nun nicht mehr aufrecht. Dennoch wollte sich die 45-Jährige von ihrem gewalttätigen Freund trennen und diesen aus der Wohnung haben, berichtete Major Roman Krammer vom KK Ost, von den Einvernahmen am Sonntag.

Tagsüber war das alkoholkranke Paar unterwegs gewesen und beide hatten sehr tief ins Glas geschaut. Bei der Heimkehr ging der Streit zwischen den beiden weiter bis die Deutsche gegen 21.30 Uhr die Polizei alarmierte, da ihr Mann "in der Wohnung durchdreht". Als die Beamten eintrafen, kamen sie allerdings zu spät: Der 48-Jährige kam ihnen - " i hab an Blödsinn gemacht" - blutüberströmt im Stiegenhaus entgegen, in der Wohnung lag die tote Frau - in ihrem Hals steckte ein Fleischmesser.

Der Festgenommene verantwortet sich nun gegenüber der Polizei damit, dass er seine Freundin zwar verletzten wollte, aber nicht, dass es so endet. Es habe ein Handgemenge gegeben, beide wären zu Sturz gekommen, aber nur mehr er aufgestanden, während die Jüngere das Küchenmesser im Hals stecken hatte. Das Opfer der Bluttat arbeitete als Angestellte, der mutmaßliche Täter war lange arbeitslos und hatte zuletzt als Steinmetzgehilfe begonnen, wieder einer Tätigkeit nachzugehen.

(apa/red)