Strasser-Prozess von

Prozess geht weiter

Geheimdienst-These des Ex-Innenministers wird beleuchtet - Urteil am Montag

Ernst Strasser in seinem Prozess © Bild: APA/HELMUT FOHRINGER

Am Freitag wird im Wiener Straflandesgericht der Prozess gegen Ernst Strasser fortgesetzt. Insgesamt sechs Zeugen - darunter Strassers Lebensgefährtin und zwei Beamte des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) - sollen gehört werden. Das Gericht will mit ihrer Hilfe überprüfen, ob der ehemalige Innenminister und EU-Delegationsleiter der ÖVP tatsächlich davon ausgehen konnte, dass ein Geheimdienst Agenten auf ihn angesetzt hatte.

Strasser behauptet bekanntlich, er habe sich nur deshalb auf Gespräche mit zwei als Lobbyisten getarnten britischen Aufdeckungsjournalisten eingelassen, weil er diese für Geheimdienst-Leute gehalten habe und sie bzw. ihre Auftraggeber aufdecken wollte. Die Anklage legt ihm zur Last, den vermeintlichen Lobbyisten gegen ein jährliches Honorar von 100.000 Euro seine Einflussnahme auf die EU-Gesetzgebung angeboten zu haben. Das Urteil soll am kommenden Montag fallen. Strasser drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger

Enstl Glück auf!! Wie gesagt...ein paar Monat und einen 70iger ...alles andere wäre übertrieben

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