Straches Juden-Sager von

FPÖ-Chef fühlt sich verfolgt

Gegenschlag auf Facebook - Bundespräsident streicht Orden für Strache

Straches Juden-Sager - FPÖ-Chef fühlt sich verfolgt © Bild: APA/Neumayr/MMV

FPÖ-Chef Strache holt nach dem großen Wirbel um seinen Juden-Sager nun zum Gegenschlag aus: Auf seiner Facebook-Seite bezeichnet er seine berichtete Aussage am WKR-Ball als "bewusste Verdrehung" und spricht von einer "gezielten Verleumdung unserer Gegner".

"Wir sind die neuen Juden", "das war wie die Reichskristallnacht" - diese beiden Aussagen, die Strache nach einem Bericht des "Standard" am Freitag beim Ball der Burschenschafter (WKR-Ball) gegenüber Ballbesuchern geäußert haben soll, haben am Montag eine Welle der Kritik ausgelöst. Von "geschmacklos", "verharmlosend" bis zu "Schaden für die Republik" reichten die Kommentare von SPÖ, Grünen und ÖVP. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) sieht eine "ungeheuerliche Provokation" und kündigte eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft an.

Strache meldet sich nun auf seiner Facebook-Seite zu Wort: "Außer gezielten Verleumdungen und Manipulationen fällt unseren Gegnern offenbar wirklich nichts mehr ein", beklagt sich der FPÖ-Chef und spricht von einer "bewussten Verdrehung" und einer "gezielten Verleumdung". Ein Dementi oder gar eine Entschuldigung bleibt Strache schuldig - er spielt weiter die Rolle des verfolgten Opfers.

Kein Orden für Strache
Unterdessen hat sich auch die Präsidentschaftskanzlei in die Debatte eingeschaltet: Bundespräsident Heinz Fischer hat laut Aussendung entschieden, die Verleihung des für Strache vorgesehenen Ordens zurückzustellen. Der FPÖ-Chef kann sich das "Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern" also vorerst aufzeichnen.

Fischer begründet diese Entscheidung mit den Aussagen Straches am WKR-Ball, in denen er "die Demonstrationen gegen den WKR-Ball - in welchem Zusammenhang auch immer - mit dem verbrecherischen und zahlreiche Todesopfer fordernden Novemberpogrom der Nationalsozialisten in Zusammenhang gebracht hat".

Kommentare

Ausreden, nichts als Ausreden! Was hat ein Mann in der Politik zu suchen, der nicht in Worte fassen kann, was er wirklich meint, der immer und immer wieder missverstanden wird?
Ebenfalls Immer wieder diese erbärmlichen Ausreden, die dieser tapfere Pseudogermane verwendet, um sich aus den selbstverursachten Schlammasseln zu befreien. Auch wenn er sich entschuldigen würde, hätte das keinerlei Auswirkung, weil er als unglaubwürdiger Wiederholungstäter doch den rechten Fuß nicht aus dem braunen Sumpf herausbringt. Aber vielleicht liefert ihm sein Ghostwriter Kickl noch einen Entschuldigungsgrund: Strache war der Meinung, dass in der Reichskristallnacht im Landhaus auf dem Obersalzberg ein Kristallluster heruntergfallen ist, verursacht durch linke Sabotage bei der Aufhängung dieses Beleuchtungskörpers.

Erbärmlich Das ist so typisch für den vermeintlich großen Führer. Zuerst die Klappe ganz weit aufreißen und wenn er dann die Konsequenzen zu tragen hat, weil er halt wieder nur Sondermüll von sich gegeben hat, dann wird alles abgestritten. War es ganz anders. Wurde er falsch zitiert, der Inhalt aus dem Zusammenhang gerissen. Er hat nicht einmal die Eier, zu dem zu stehen, was er gesagt hat. Erbärmlich ist das.
http://gedaunknsplitta.blog.de

Es gibt eine Alternative Für diejenigen, die dem freiheitlichen Gedanken weiter auch politisch anhangen wollen, aber mit den Geschehnissen um die FPÖ derzeit nicht einverstanden sind, aber auch den EU freundlichen Kurs des BZÖs nicht gehen wollen, gibt es mit der Initiative "Bürger für Bürger" gegründet von den Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ) http://www.bedenklich.at und der österreichischen Bürgerpartei (ÖBP) http://www.oebp.at eine geeignete Alternative.

Wir sind eine überparteiliche Plattform die es möglich macht auch ohne Parteizugehörigkeit zu den Nationalratswahlen anzutreten.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ)
http://www.bedenklich.at

Saure Gurke für Strache! Es war von HBP ohnehin ein Missgriff den HC überhaupt für einen Verdienstorden in Betracht zu ziehen; auch wenn jedermann weiß, dass damit selten ein Verdienst, sondern das Sitzfleisch gewürdigt wird. Strache übt seine Hasspredigten schon lange, ebenso seine dummen Sprüche.
Mit seinem Sager von den "neuen Juden" , auf den Haider das Copyright hat, hat der Verbal-Plagiator wieder einmal seinen dürftigen IQ geoutet. In Deutschland müßte er sofort zurücktreten, bei uns geht es leider lockerer zu. Selbst ein rechtskräftig wegen Falschaussage verurteilter Abgeordneter sitzt weiter im Parlament und schlägt dort auf Kosten der Steuerzahler die Tage tot.
So wie Haider fühlt sich auch der "bedauernswerte" Pseudogermane nur wohl, wenn er verfolgt wird. Jetzt hat er wieder Wohlfühlzeit.

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Was soll man dazu noch sagen! Ich hab mir so ca. 90% der Kommentare angeschaut. Mich würden jetzt ein paar Sachen interessieren nur.
Weiß jeder von euch was genau und in welchem zusammen hangt gesagt wurde oder reichen diese Wortfetzen aus: "Wir sind die neuen Juden", "das war wie die Reichskristallnacht" aus, welche zu einem "getarnten" Reporter des Standards gegeben wurde aus und die Medienverbreitung, dass Leute Urteile wieder einmal fällen. Mich würde auch interessieren, wie viel hier wissen was die Reichskristallnacht war, ich wusste es nicht, mein Geschichtsunterricht ist schon viel zu lange her, aber ich hab zumindest nachgelesen was es war, haben das andere auch getan, die das nicht gewusst haben. Und zu den Äußerungen wegen dem Haider-Unfall, glauben die Leute wirklich das so eine Vertuschung nicht möglich ist.

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Re: Was soll man dazu noch sagen! Und bezüglich Vertuschung seht nur über den Teich Wolkenkratzer wo Flieger hineinfliegen, Massenvernichtungswaffen im Irak, John F. Kennedy, der der erste Präsident seit 1913 war der die Dollarnoten wieder in Staatshand bringen wollte,.....
Als unmöglich, unwahrscheinlich würd ich es nicht abtun, ob es ein Unfall war oder nicht, werden wir nicht erfahren, was wirklich passiert ist, wissen nur paar auserwählte Leute wahrscheinlich.

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Re: Was soll man dazu noch sagen! ohne dabei gewesen zu sein: es passt einfach in das schema der FPÖ bei eigenen äußerungen gerne auf die meinungsfreiheit zu pochen, aber bei anderen sehr wehleidig zu sein und von verleumdung zu sprechen.
wie gesagt: ich war nicht dabei, aber dass bei einer veranstaltung, die schon im vorfeld eine dermaßen hohe mediale präsenz mit sich zieht, jeglicher vergleich, der das wort "juden" beinhaltet keine besonders smarte idee ist hätte sich hc strache denken können - unabhängig davon, wie er es jetzt wirklich genau formuliert hat.

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Wieder einmal übertriebene Hektik Ich habe mich ins Boxhorn jagen lassen.

Um Gottes Willen, HC Strache hat die Juden beleidigt.

Dabei ist in Wahrheit ganz etwas Anderes passiert:

Strache hat nämlich den Holocaust in keinster Weise geschmälert.

Er hatte es nur satt, dass man ihm nachsagt, er hätte Wähler die den Holocaust leugnen.

Diese Wähler wiederum verstehen es besser, wenn es um sie geht. Daher ein Gleichnis.

Er hat die Menschen aufgefordert sich einmal selbst in die Situation zu versetzen.

Gleichzeitig aber machte er klar: Es hat einen Holocaust gegeben.

Denn wenn er selbst sich so fühlt, dann bestätigt er diesen.

Es dürfte sich also nur um eine Nachricht an seine Wähler gehandelt haben.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Obmann der
Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ)
www.bedenklich.at

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Re: Wieder einmal übertriebene Hektik Hallo, es geht darum, dass Strache die Proteste gegen den Ball mit der Reichskristallnacht verglichen hat.

PAstorPeitl melden

Re: Wieder einmal übertriebene Hektik Die Frage muss heissen: Wem gegenüber hat er eigentlich den Vergleich gebracht.

Grundsätzlich wissen wir aus den Zeitungen, dass Strache nicht wusste, dass vor ihm ein Standard Journalist stand.

Ich nehme also an, er ging davon aus mit einem deutschnationalen Burschenschafter zu reden, von denen man vielen nachsagt, sie würden den Holocaust leugnen.

Wenn dem so war, so müsste er eigentlich auf eine ganz andere Diskussion gewartet haben, nämlich auf eine Diskussion über den Holocaust an sich.

Ich könnte mir vorstellen, in Wahrheit war da ganz etwas Anderes geplant.

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Re: Wieder einmal übertriebene Hektik hallo herr pastor....
hat ihnen der heilige geist das hirn vernebelt?

ein 3-fach hoch dem herrn wolf, der in der zib 2 den unerträglichen hc bewundernwert aus der reserve gelockt hat und ihn wie einen rotzbuben vorgeführt hat.
sinnentleertes gejammer, das wars - und herr pastor...bitte beten sie, auf dass dieses gesocks niemals in österreich was zu reden hat.

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Re: Wieder einmal übertriebene Hektik Ich habe die Grenze zwischen den Ultrarechten und der FPÖ an einer anderen Stelle gesehen.

Das kommt vielleicht daher, dass ich mit vielen Freiheitlichen Bewegungen auf der ganzen Welt zu tun habe.

Deshalb schon lange meine Aussage: HC Strache ist in Ordnung, aber vorsicht vor Martin Graf.

Sollte ich mich wirklich so geirrt haben?

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ)
http://www.bedenklich.at

Ignaz-Kutschnberger

Was wollts ihr alle vom \"neuen Juden\" ??? Ich denke mal, der israelische Mossad sorgt sich auch schon um den "neuen Juden" *grins... nehm mal an der Musikant oder wie er heißt, hat von Wien aus eh schon paar Telefonate nach Israel getätigt, dass sie sich seiner annehmen...oder?? Strache mein Freund... ich hoffe du und die FPÖ bestehts noch bis zum Weltuntergang im Dez. 2012! Glück auf...Wenn du einen neuen Pass oder so brauchst...vielleicht gibt es ja da auf facebook Leute die dir da weiterhelfen können... leider kann ich damit nicht dienen. Aber ich hoffe, dass du deinen Orden mit bissl Verzögerung bald bekommst und ihn dann öffentlich am Stephansplatz neben der Toilette ausstellen kannst *grins... Alles Gute!! ;-)

Das Opfer Grundsätzlich ist die Frage, ob man Strache mit so einer Aktion wirklich schadet. Die FPÖ hat sich schon immer gerne als Opfer gesehen und kann diese Rolle jetzt natürlich wieder perfekt spielen. Für FPÖ-Stammwähler ist so etwas nur ein Grund noch näher zu Strache zu rücken.
Andererseits zeigt Strache, dass seine zuletzt versuchte Taktik, den seriösen Politiker zu spielen und somit auch Wähler zu gewinnen, die nicht von rechtsaußen kommen, nicht gut geht. Er kann sich zwar eine Zeit lang verstellen, aber dann kommt unweigerlich wieder seine wahre Gesinnung zum Vorschein.

So lustig... ....als ob wir keine anderen Probleme in dem Staat hätten!

Also ehrlich, ich zahle die Herrn Politiker mit meinen Steuern, vielleicht sollte man mal die Untätigkeit beim Arbeitsgericht einklagen und die wegen "permanenten Zeitdiebstahls" rauswerfen!

Auch den HBP!

Straches Überheblichkeit und seine Empfindlichkeit sind Merkmale eines Despoten! Es ist schon beeindruckend, wie selbstherrlich dieser überhebliche Kotzbrocken über seine "Sager" hinwegtäuschen will. - Mich widern diese radikalen immer alles richtig Wisser einfach nur mehr an. Am ekelhaftesten sind die Diskussionen mit Strache und seinen Gefolgsleuten. Sie hören niemals zu und glauben, mit der Strategie des immer Nieder- und/oder Dazwischenredens können sie Menschen mit anderen Meinungen unhörbar machen. - Ich hoffe nur, dass einerseits das Volk nicht weiter verblödet und ihrem "Führer" folgt. Anderseits sollten unsere Politiker endlich den Mut haben und die Themen eines Strache aufgreifen und mit Lösungen den Wind aus den Segeln nehmen. Jedem mutigen Journalisten, der sich dieser braunen Brühe annimmt meine Hochachtung, aber Vorsicht in der Absicherung der Beweise!

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