Strache schließt jede Koalition aus: Nur Konzentrationsregierung wäre vorstellbar!

Mit BZÖ und Grünen "ist kein Staat zu machen"

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache schließt weiterhin jede Beteiligung der Freiheitlichen an einer der genannten Koalitionsvarianten aus. Strach stellte erneut klar, "mit dem BZÖ und den Grünen ist kein Staat zu machen". Und er fordert Bundeskanzler Wolfgang Schüssel auf, "zurückzutreten, wenn er Anstand hat". Lediglich bei einer von ihm selbst ins Spiel gebrachten Konzentrationsregierung kann sich Strache ein Mitmachen vorstellen.

"Das ist etwas anderes. Bei einer Konzentrationsregierung ginge es um eine Bündelung aller Kräfte für eine gewisse Übergangsfrist aus staatspolitischer Verantwortung. Dem würden wir uns nicht verschließen. Aber es gibt ja auch noch eine andere Variante - Rot-Grün-Orange", so Strache in den "Salzburger Nachrichten". Für die FPÖ sei jedenfalls das "BZÖ kein Faktor. Es ist in acht Bundesländern de facto nicht existent. Mit diesen Herrschaften, die nichts anderes als Marionetten der ÖVP sind, ist nichts anzufangen".

Während der Grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen ebenfalls eine Beteiligung seiner Partei an irgend einer Dreier-Koalitionsvariante ausschloss (man wolle weder an FPÖ noch an BZÖ "anstreifen") und für baldige Neuwahlen eintritt, sind die Orangen praktisch für jede Art von Regierungsbeteiligung zu haben. (apa)