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Strache bestätigt US-Reise, aber "kein Treffen mit Trump vorgesehen"

FPÖ-Chef lässt offen, wer ihn eingeladen hat und wer nach Washington mitfliegt

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache reist anlässlich der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump in die USA, bestätigte er am Dienstag auf seiner Facebook-Seite. Er werde mit einer Reihe von Politikern sprechen, ein Treffen mit Trump sei jedoch nicht geplant.

"Ich wurde in dieser Woche nach Washington eingeladen. Wie üblich, begleitet mich auf dieser Reise eine Freiheitliche Delegation", schrieb Strache. "Am Rande der Amtseinführung des US-Präsidenten steht eine Reihe von Gesprächseinladungen mit interessanten politischen Vertretern der Vereinigten Staaten auf unserem dicht gedrängten Terminplan."

Details ließ Strache offen - auch, ob er der Inauguration Trumps am Freitag beiwohnen wird. Einem Zeitungsbericht zufolge sollen Strache, sein Vize Norbert Hofer und FPÖ-Mandatar Andreas Karlsböck am Mittwoch nach Washington fliegen. Die Einladung sei von dem erzkonservativen republikanischen Abgeordneten und Trump-Fan Steve King gekommen, hieß es. Dieser hatte den damaligen Präsidentschaftskandidaten Hofer im Oktober in Wien besucht.

Strache ist laut seinem Posting um eine "positive Gesprächsbasis zur neuen US-Administration bzw. zu US-Kongressabgeordneten" bemüht. Das neue Staatsoberhaut der USA werde er aber nicht persönlich kennenlernen. "Um unnötigen Spekulation gleich einmal vorzugreifen. Ein Treffen mit dem zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump ist nicht vorgesehen", so der FPÖ-Chef.

Straches Sprecher äußerte sich vorerst gegenüber der APA nicht zu dem Posting. Hofers Sprecher wollte "weder bestätigen noch dementieren", dass der Dritte Nationalratspräsident mitfliegt.

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