Strache weist die Angebote des BZÖ zurück:
"Pakt mit dem Teufel wird es nicht geben"

Über BZÖ: "Nicht wahrnehmbare Gruppe Egomanen" FPÖ-Chef bestätigt aber die Angebote der Orangen

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat "mehrere Angebote" des BZÖ zu einer Zusammenarbeit bestätigt und sie gleichzeitig brüsk zurückgewiesen. "Einen Pakt mit dem Teufel wird es nicht geben", sagte Strache bei einer Pressekonferenz. Das BZÖ charakterisierte er als "nicht wahrnehmbare Gruppe von Egomanen, die ihre Großmutter verkaufen würden".

Die FPÖ hätte eine Kooperation mit dem BZÖ nicht nötig. Man liege bei 13 bis 15 Prozent und peile für die nächste Wahl wieder den dritten Platz an, so Strache. Auf die "lächerlichen Angebote" von "nicht erstzunehmenden Personen" gehe er daher in keiner Weise ein. Der geschäftsführende Kärntner FPÖ-Chef und Nationalratsabgeordnete Karlheinz Klement hatte gestern von einer orangen Einladung zur Bildung eines gemeinsamen Parlamentsklubs sowie einer Wahlplattform in Kärnten berichtet. Das Bündnis wies dies zurück und drohte mit Klagen, was Strache wiederum "gelassen" abwarte. An ihn persönlich sei das BZÖ nicht herangetreten, sagte der FPÖ-Obmann.

Die Überlegungen von Peter Westenthaler über einen Rücktritt aufgrund der "Niveaulosigkeit" in der heimischen Politik bezeichnete Strache als "Selbstkritik" des BZÖ-Chefs.

(apa/red)