Strabag schließt am Freitag Retail-Verkauf:
Sprecher "Das Interesse ist überwältigend"

Großer Andrang: Aktien 'de facto bereits ausverkauft' Sprecher: Es geht nur mehr um die "Zuteilungsquote"

Der österreichisch-deutsche Baukonzern Strabag, der ab voraussichtlich 19. Oktober an der Wiener Börse notiert, trifft bei den Investoren auf reges Interesse und wird seinen Vertrieb an die Privatkunden am kommenden Freitag beenden müssen. "Wir haben versprochen, 250 Aktien bevorzugt an Privatanleger zu geben. Damit wir dies ohne große Kürzungen tun können, sollte die Retailkundschaft aber auf jeden Fall bis nächsten Freitag die Bestellungen aufgeben, weil die Nachfrage so groß ist", sagte Strabag-Sprecher Christian Ebner am Mittwoch zur APA.

Ursprünglich hätte die für die Privatkundschaft eingerichtete "Frühzeichnerperiode" am Dienstag nächster Woche zu Ende gehen sollen.

Großes Interessen
Das Interesse sowohl der professionellen Investoren als auch der Privatkundschaft an dem Anteilsschein sei "überwältigend", "de facto ist bereits die ganze Emission verkauft. Es geht eigentlich nur mehr um die Zuteilungsquote", sagte Ebner. Bei den Investmentprofis sei der Zulauf zu den von der Strabag angesetzten Informationsveranstaltungen auch stärker als erwartet.

Wie der "Börse Express" berichtete, zeigt auch der "Graue Markt", auf dem am Mittwoch die Strabag-Quotierung für das institutionelle Publikum gestartet ist, ein beträchtliches Publikumsinteresse. Die Aktie wurde "mit 46,5 auf 48,5 Euro" angeboten, bestätigten institutionelle Investoren dem Online-Finanzdienst. Öffentlich war das Angebot auf der Lang & Schwarz-Homepage noch nicht einsehbar. Wie berichtet erstreckt sich das Preisband für die Aktie zwischen 42 und 48 Euro.

(apa/red)