Steuerreform von

Glawischnig für Erbschaftssteuer

Glawischnig: Einnahmen sollten eins zu eins in die Entlastung kleinere Einkommen gehen

Glawischnig wagt in Sachen Asylpolitik einen Vorstoß und peilt ein Treffen mit Mikl-Leitner an. © Bild: APA/Schlager

Die Grünen beharren auf ihrer Forderung nach der Wiedereinführung der Erbschaftssteuer. Ohne Gegenfinanzierung sehe sie keinen Spielraum für eine Steuerreform, erklärte Parteichefin Eva Glawischnig am Samstag im Ö1-"Journal zu Gast". Eine Erbschaftssteuer nach grünem Modell (nach Vorbild Deutschlands) würde 2,5 bis 3 Mrd. Euro einbringen. Auch Stiftungen müssten davon umfasst sein, so Glawischnig.

Die Einnahmen aus Erbschaftssteuern sollen "eins zu eins in die Entlastung kleinere Einkommen gehen", also zur Senkung des Eingangssteuersatzes dienen, sagte die Grünen-Chefin. Das grüne Modell sieht eine Freigrenze von 500.000 Euro bei Erbschaften vor. Für Privatstiftungen will die Öko-Partei bekanntlich eine "Erbersatzsteuer". Für Betriebsvermögen kann sich die Bundessprecherin "relative großzügige Ausnahmen" vorstellen, diese seien auch in Deutschland vorgesehen, sagte sie im Ö1-Radio.

Vermögenssteuer ab einer Million?

Zum Vorschlag ihres Parteikollegen Bruno Rossmann, der eine (zeitlich befristete) Vermögenssteuer ab Vermögen von einer Mio. Euro vorsieht, sagte Glawischnig, dieser werde innerhalb der Partei diskutiert, sei aber noch nicht Beschlusslage.

Gefragt nach ihren Vorstellungen hinsichtlich eines künftigen österreichischen EU-Kommissars sagte Glawischnig, sie habe bisher mit Johannes Hahn (ÖVP) "gut zusammengearbeitet", daher wäre dieser für sie auch weiterhin vorstellbar als Kommissar. Sie würde sich aber wünschen, im heimischen Parlaments mehrere Kandidaten anhören zu können - am besten zwei Frauen und zwei Männer. Auch die Grüne EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek hält Glawischnig für eine geeignete Kandidatin, betonte sie.

Kommentare

christian95 melden

WIR brauchen KEINE neuen Steuern! Das kleine Land Österreich braucht wirklich nicht auch noch neben der EU (wo bekanntlich schon 80% der Gesetze kommen) auch noch 10 weitere Gesetzgeber! Einsparen bei der Politik und in der Verwaltung bringt Mrd.!
SPÖ+ÖVP im Bund reden von einsparen, SPÖ+ÖVP in den Bundesländern verhindern Verwaltungseinsparungen.

christian95 melden

Einsparen?
NEIN, - "aufwerten" und noch weiter ausbauen wollen das Niessl (SPÖ) und Pröll (ÖVP).
92 Regierungsmitglieder und über 770 Abgeordnete neben der EU....alles noch zu wenig.

Wen wunderts?
Was können die Roten und die Grünen hervorragend?
Na klar: Neue Steuern erfinden und vorhandene erhöhen!

Das ist das Einzige, was denen einfällt!
Das war so, das ist so und wird immer so sein!

"Nur a Göd, nur a Göd, is des Schönste auf der Wöt.........!!
Vernünftiges ist vor allem den Grünen schon lange nicht mehr eingefallen!

Wegelagerer zwischen den Generationen. Diese Art Umverteilung funktioniert nicht, schafft immer mehr Armug.
Statt dessen muss es ermöglicht werden, dass auch die ärmeren Bevölkerungsschichten Vermögen aufbauen.
http://weltweiterwohlstand.org/2014/parteigruendung.htm

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