Steuern von

Schweizer Abkommen ist fix

"Schwarzgeld-Milliarde": Finanzministerin Fekter unterzeichnete in Bern

Steuern - Schweizer Abkommen ist fix © Bild: APA/EPA/Lehmann

Finanzministerin Fekter und ihre Schweizer Amtskollegin Widmer-Schlumpf haben am Freitagnachmittag in Bern etwas später als geplant ein Steuerabkommen zur Besteuerung der von Österreichern bei Schweizer Banken gehaltenen Schwarzgeldkonten unterzeichnet. "Mit diesem Abkommen ist Steuergerechtigkeit eingetreten", so die österreichische Finanzministerin nach der Unterzeichnung des Abkommens.

"Das Abkommen sei für Österreich deshalb besonders wertvoll, wir im steuerlichen Wettbewerb Gleichbehandlung herstellen können", so Fekter weiter. Denn, egal, ob in Österreich oder in der Schweiz, in Zukunft werde die Kapitalertragssteuer eingehoben werden.

Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen
Das Abkommen stärke die traditionell freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Österreich, meinte Widmer-Schlumpf. Sie freue sich sehr, dass es möglich gewesen sei, das Abkommen in ganz kurzer Zeit zum Abschluss zu bringen. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Schweizer Banken da mitmachen würden. Bei Verdacht gebe es zudem die Möglichkeit, nachzuprüfen ob alles korrekt verlaufen sei.

Das Abkommen besteht grundsätzlich aus zwei Teilen, einerseits in einer zwischen 15 und 38 Prozent einmaligen pauschalen Abgeltungsteuer für hinterzogene Abgabenbeträge, andererseits in einer künftig laufend zu entrichtenden Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 Prozent.

Ab 1. Jänner 2013 in Kraft
Nunmehr kann der Ratifizierungsprozess in der Schweiz und Österreich beginnen. Es ist angepeilt, dass das mit 1. Jänner 2013 in Kraft tretende Steuerabkommen im Jahr 2013 seine volle Wirkung entfaltet. Es wird erwartet, dass der Großteil der Gelder Mitte 2013 eintrifft. Österreich hat fürs Budget rund eine Milliarde an Einnahmen aus dieser "Schwarzgeldsteuer" angesetzt. Wieviel Geld tatsächlich ab 2013 hereinkommt, weiß man noch nicht, da man nicht absehen kann, wie sich die Steuerflüchtigen behalten werden.

Neben der einmaligen Abschlagssteuer für noch nicht verjährte und nicht versteuerte Guthaben fällt in der Folge eine Steuer auf die Zinserträge (25 Prozent) an, die nach bisherigen Rechnungen jährlich 50 Mio. Euro bringen sollte.

Kommentare

Milliarden aus CH für zusätzl. 126 (!) \"Dienst\"-Autos Klar braucht UNSER Staat bei solchen PolitikerInnen die angebliche Milliarde aus CH, denn nach den
105 BMW 740xd um ja 76.000,- Euro (daß die Bures und Konsorten ihre Privatfahren bequemer erldigen können) "braucht" man nun für die Beamten ZUSÄTZLICH
126 "Dienst"-Wagen der "oberen Mittelklasse" um SATTE 6,3 MILLIONEN Euro (das sind so um die 50.000,- Euro pro Auto !!!!) wahrscheinlich erhält BMW wieder den Zuschlag..auch eine eigene Lobby.
Und DIESE VERSCHWENDUNGS-Politiker reden uns ein, daß WIR sparen sollen, daß die der Blitz nicht am Häusl trifft, ist ein Wunder.

melden

Milliarde aus der Schweiz? Für wie blöd halten die eigentlich ihre schwarzen Steuerschafe? Es fängt wahrscheinlich schon damit an, dass die Schweizer Banken, und nur die können da helfen, Probleme haben, festzustellen, dass das Geld aus Österreich oder aus Silverland oder Waterland kommt. Wenn sie es eindeutig Österreich zuordnen können, dann gilt es zu klären, ob das Geld in Österreich versteuert worden ist. Und wenn dann die Schweizer Bank feststellt, es ist Schwarzgeld aus Österreich, ist der Weg nach Liechtenstein nicht weit? Die Schweiz kann da seelenruhig ein Abkommen unterzeichnen. Die Steuerbehörden in der Schweiz werden aber keinen Finger rühren! Und die sich selbst anzeigenden Steuersünder sind in Österreich sehr, sehr selten. Bin schon gespannt, ob die Fekter die Geldflüsse transparent macht?????

melden

Re: Milliarde aus der Schweiz? klar die Fekter und Transparenz, na sicher, wenn die Medien nicht von den 105 sauteuren (je 70.000,- Euro) BMW und von den ZUSÄTZLICH
126 neuen "Dienst"-Autos (wahrscheinl. wieder BMW - je Auto SATTE 50.000,- Euro) um stolze 6,3 MILLIONEN Euro für Beamte berichten würden, könnten wir vieleicht wirklich glauben, das DIE endlich sparen wollen.
t. Bundesbeschaffungsamt wir BETONT: "..beide Dienstwagenbestellungen berücksichtigen ganz besondern den wirschaftlichen Aspekt !!!.." DAS muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.....!!!!!!!!!

Die... Milliarde, die in etwa jährlich für A rausspringt, kann A bestimmt gut gebrauchen. Auch in A sind hohe Rechnungen zu begleichen wie in der CH auch. Alleine schon das Asylunwesen verschlingt in A jedes Jahr ca. eine Milliarde wie in der CH auch. Daher ist es nur verständlich, das A sich über diese Milliarde aus der CH freut, um wenigstens damit die Kosten im Asylunwesen mit "CH"- Geld zu decken.

Super 1 Mrd. mehr zum Verplempern mit der Glaubwürdigkeit und bisherigen Scheißmichnichts-Mißwirtschaft, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Fekter und Konsorten auf einmal soviel CHARAKTER zeigen und die "Schweizer"-Milliarde SPAREN werden...

Seite 1 von 1