Stephanie Graf im Doping-Sumpf: Wegen versuchtem Blut-Dopings im Juni gesperrt

5. Mai: NADA eröffnet Verfahren gegen Athletin 4. Mai: Auch Gradwohl tappt Jägern in die Falle

Am 5. Mai rückt auch das langjährige Leichtathletik-Aushängeschild Stephanie Graf ins Doping-Zwielicht. Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) eröffnet ein Verfahren gegen die Olympia-Zweite von Sydney 2000 über 800 m. Die 2004 zurückgetretene ehemalige Sportlerin des Jahres wird schließlich im Juni wegen versuchten Blutdopings für zwei Jahre gesperrt, Graf hatte eine Blutabnahme bei Humanplasma zugegeben.

Stephanie Graf im Doping-Sumpf: Wegen versuchtem Blut-Dopings im Juni gesperrt

Mit Eva-Maria Gradwohl befördert sich am 4. Mai eine weitere österreichische Leichtathletin ins Doping-Abseits. Die Lebensgefährtin von Langlaufskandaltrainer Walter Mayer verweigert einen Test und erklärt daraufhin ihren Rücktritt. Im Juli wird die Marathonläuferin für zwei Jahre gesperrt, 2008 war Susanne Pumper wegen EPO-Dopings aus dem Verkehr gezogen worden.

(apa/red)