Viertplatzierter von

Auf ein Bier mit Sarkissova, Herr Petzner?
"Nein, das werden wir nicht machen"

Nach "Dancing Stars"-Aus zieht Aufregerkandidat Bilanz: "Wie ernst das manche nehmen, hat mich überrascht"

Stefan Petzner © Bild: APA/Pfarrhofer

Stefan Petzner ist vergangenen Freitag bei „Dancing Stars“ ausgeschieden. Dass er überhaupt den vierten Platz erreicht hat, ist jedoch eine Überraschung. Für Aufregung sorgte er vor allem durch seine Nicht-Tänzer-Fähigkeiten sowie seinen Disput mit der Jury, allen voran Karina Sarkissova. Im Interview mit News.at zieht Petzner nun Bilanz.

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Her Petzner, am Freitag sind sie ausgeschieden. Wie geht es ihnen jetzt?
Alles gut! Ich bin bis ins Halbfinale gekommen, wer hätte sich das gedacht? Dass man zuerst ein bisschen traurig ist, wenn man ausscheidet, das ist normal, das haben alle Kandidaten. Man ist ja mit Ernst bei der Sache dabei, man gibt sein Bestes. Am Schluss überwiegt aber die Freude. Und am Freitag bin ich ja noch einmal dabei.

Wie sieht Ihre Bilanz aus nach einigen Wochen „Dancing Stars“?
Es war eine wahnsinnig spannende, schöne Zeit mit neuen Erfahrungen und Eindrücken. Ich habe immer gesagt, man muss im Leben etwas ausprobieren, auch wenn es ein Risiko und ein Wagnis ist. Bilanzierend kann man sagen, das Risiko und das Wagnis hat sich gelohnt. Dass ich nicht der beste Tänzer bin, das war von Anfang an klar, aber trotzdem so weit getragen worden zu sein von den Fans, ist doch ein schönes Geschenk, das man auch annehmen muss. Und das tue ich mit Freude!

Petzner Dancing Stars
© ORF/Hans Leitner Letzten Freitag hat es sich für Stefan Petzner und Roswitha Wieland "ausgetanzt".

Sie waren der Aufregerkandidat dieser Staffel. Hat sie der Rummel um Ihre Person gefreut – oder auch genervt?
Das war von Anfang an – auch von ORF-Seite – klar, dass ich der Aufregerkandidat bin. Das heißt, ich habe gewusst, worauf ich mich da einlasse. Was mich überrascht hat, war, wie stockernst das von manchen Zusehern genommen wird. Zu ernst oftmals. Vergessen wir bitte alle nicht: Am Ende ist es und bleibt es einfach eine Unterhaltungsshow! Nicht mehr! Es geht dort nicht um Leben oder Tod!

Haben Sie mit diesen extrem hohen Wellen gerechnet?
Schon, aber, diese negative Einstellung jener, die glauben, da geht es um Leben und Tod und die sagen „Der muss es um jeden Preis werden und der darf es um keinen Preis werden“, das macht mich schon nachdenklich. Wenn manche keine anderen Sorgen haben, dann geht es uns doch verdammt gut in diesem Land!

»Man darf sich das ja auch nicht kaputt machen lassen, auch wenn das manche von der Jury gerne sehen würden. «

Sie selbst haben sich ja auch über die Jury sehr geärgert. Ist dieser Ärger jetzt, wo alles vorbei ist, verflogen?
Naja Ärger… man darf sich das ja auch nicht kaputt machen lassen, auch wenn das manche von der Jury gerne sehen würden. Hey, wir haben es bis ins Halbfinale geschafft und einen tollen Platz belegt! Darauf kann und darf man auch stolz sein!

Petzner Dancing Stars
© ORF/Hans Leitner Stefan Petzner und die "Dancing Stary"-Jury, keine einfache Beziehung

Können Sie sich vorstellen, jetzt mal auf ein Bier mit Karina Sarkissova zu gehen?
Nein, das glaube ich nicht, das werden wir nicht machen.

Welchem der drei FinalistInnen drücken Sie nun die Daumen für Freitag?
Ich wünsche es dem Schotti sehr, weil der hat, was ein Dancing Star braucht. Nicht nur das tänzerische Können, sondern auch den nötigen Schmäh, Witz, die Lockerheit - und ja, auch die Selbstironie. Das gehört alles dazu. Bei „Dancing Stars“ muss ja das Gesamtpaket stimmen.

Petzner Dancing Stars
© ORF/Hans Leitner Stefan Petzner muss in Zukunft das Tanzparkett nicht mehr meiden

Wird man Stefan Petzner in Zukunft wieder einmal am Tanzparkett antreffen?
Das tänzerische Können reicht auf alle Fälle, um bei diversen Veranstaltungen, nicht mehr das Tanzparkett, wie in der Vergangenheit, meiden zu müssen.

Was können Sie nun aus Ihrer „Dancing Stars“-Erfahrung mitnehmen? Haben Sie etwas gelernt – außer ein bisschen Tanzen?
Das ganze Leben ist ein Lernen. Es wäre ja fad, wenn man stehenbleiben würde. Immer wieder und neu von vorn - das ist das wahre Leben!

Wie geht es für sie jetzt weiter? Was sind Ihre Pläne?
Zuerst steht das Finale am Programm, in der Rolle, die mir vom ORF zugedacht ist und dann mache ich einmal eine Auszeit und dann schaue ich weiter. Ich weiß es noch nicht. Man muss sich auf jeden Fall keine Sorgen machen.