Stefan Maierhofer von

Nachfolger von Toni Polster?

Der 1. FC Köln ist am "Langen" dran. Jetzt könnte es ganz schnell gehen.

Stefan Maierhofer im Dress von Red Bull Salzburg © Bild: APA/Krugfoto

Stefan Maierhofer hat offenbar keine Probleme, nach seinem Abgang aus Salzburg einen neuen Arbeitgeber zu finden. Aussichstreichster Kandidat dürfte mit dem 1. FC Köln noch dazu ein deutscher Kultclub sein. Schon am Mittwoch soll Maierhofer ins Trainingslager nach Belek nachreisen.

Die deutsche "Bild" beruft sich dabei auf Informationen aus Österreich. "Groß, robust, kopfballstark - und ein Frauenschwarm mit durchtrainiertem Körper", fällt das deutsche Massenblatt ein euphorisches Urteil über den niederösterreichischen Sturmtank. Eine Rückkehr nach Duisburg soll an seinen Gehaltsvorstellungen gescheitert sein.

Und Köln braucht dringend einen schlagkräftigen Stürmer. Fehleinkauf Chong Tese steht kurz vor dem erfolgreichen Verkauf nach Südkorea, also wäre sogar eine Planstelle im Angriff des Kultclubs frei. Das Ziel ist dabei ganz klar vorgegeben: Der Aufstieg muss her. Dafür soll Maierhofer sogar einen Vertrag über den Sommer hinaus erhalten. Die Aufgabe ist allerdings keine einfache. Aktuell liegt Köln nur auf dem neunten Tabellenrang und hat fünf Punkte Rückstand auf den Aufstiegsplatz.

Starke Maierhofer-Statistik
Während Maierhofer in Österreich vielerorts belächelt wird, ist das Interesse aus Deutschland durchaus nachvollziehbar, wenn man auf seine Karrierestatistik blickt. Mit Ausnahme seines Ausflugs zu den Wolverhampton Wanderers kann der Stürmer bei allen Stationen der letzten Jahre gute Werte vorweisen. Für Rapid Wien erzielte er in 60 Spielen 38 Tore, 12 Treffer machte er in 32 Duisburg-Spielen und 17 in 53 Anläufen für Red Bull Salzburg. Den Grundstein für seine Karriere legte er zuvor bei den Amateuren des FC Bayern, wo er 21 Tore in 42 Spielen erzielte, zum Kapitän aufstieg und sogar zwei Profi-Einsätze bekam.

Beim FC Köln hat man jedenfalls hervorragende Erinnerungen an österreichische Stürmer: Toni Polster hat von 1993 bis 1998 die ganze Stadt verzaubert, genießt noch heute den Status eines Fanlieblings. Der Wiener kam damals von Rayo Vallecano und erzielte für die Kölner in 150 Spielen 79 Tore, glänzte nebenbei mit legendären Sprüchen. Selbst den Wechsel zum Lokalrivalen nach Mönchengladbach verzieh man Polster.

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