Steckbrief von

15 Fragen an...
Claudia Gamon

Die NEOS-Spitzenkandidatin verrät ihre größte Schwäche, ihre Lieblingsserie und worüber sie lacht

Claudia Gamon © Bild: APA/Hochmuth

Claudia Gamon ist die Spitzenkandidatin der NEOS für die kommende EU-Wahl. In unserer Serie "15 Fragen an..." verrät sie ihre größte Schwäche, warum sie die beste Spitzenkandidatin ist und was sie gerne in ihrer Freizeit macht.

1. Das kann sich Europa von Österreich abschauen…

Claudia Gamon: Die Lehre ist ein ein echtes österreichisches Erfolgsmodell. Österreich kann damit innerhalb Europas mit Know-How und Wissenstransfer punkten und einen Beitrag dazu leisten, die Jugendarbeitslosigkeit in der EU zu senken und echte Zukunftschancen für junge Europäerinnen und Europäer zu schaffen.

2. Von welchem EU-Land kann sich Österreich etwas abschauen – und was?

Estland! Dort wird Digitalisierung nicht als Bedrohung gesehen, sondern als echte Zukunftschance. Jeder Verwaltungsgang kann dort digital wie analog erledigt werden - alles erfolgt nachvollziehbar, einfach und transparent. Gleichzeitig liegt Estland bei Cybersicherheit auf Platz eins in Europa. Auch in der Bildung ist uns Estland weit voraus. In Schulen wird der Umgang mit digitalen Werkzeugen flächendeckend gelehrt und es gibt ein intensives Weiterbildungsprogramm für Erwachsene. Hier kann Österreich noch einiges lernen.

3. Darum bin ich die beste der sechs Spitzenkandidaten…

Wir NEOS haben als einzige eine klare und kraftvolle Vision, wohin sich Europa entwickeln muss. Und das sind die Vereinigten Staaten von Europa mit einer demokratisch gewählten Regierung, die den Europäerinnen und Europäern verpflichtet ist und nicht den Staats- und Regierungschefs. Nur so kann Europa handlungsfähig und überlebensfähig werden, um die Freiheiten und den Lebensstil der Europäerinnen und Europäer zu verteidigen. Die Vereinigten Staaten von Europa werden europäische Antworten in den Themen Digitalisierung, Klimawandel, Sicherheit und Wohlstand bringen.

4. Dieses positive Ereignis verbinde ich mit Europa…

Staufreie Grenzübergänge symbolisieren für mich die Freiheit. Überall in Europa ohne Hindernis studieren, arbeiten, wohnen und hinreisen zu können. Das ist eine ungeheure Errungenschaft, die es zu verteidigen gilt.

5. Könnte ich eine Sache an Europa ändern, wäre das…

…die Europäische Union endlich handlungsfähiger zu machen, damit sie das liefern kann, was sich die Europäerinnen und Europäer zurecht von ihr erwarten. Und damit Europa endlich gemeinsam beim Umwelt- und Klimaschutz große Schritte machen kann und alle Kräfte im Bereich von Medizin sowie Forschung bündelt, um nicht von anderen Weltmächten abgehängt zu werden.

6. Das perfekte Gastgeschenk, das man als Österreicher ins Ausland mitbringen kann, sind…

Vorarlberger Bergkäse, burgenländischer Wein und Wiener Manner Schnitten - das perfekte Dreiergespann.

7. Bald heißt es vielleicht „Ab nach Brüssel!“ Sind die Koffer schon gepackt? So lässt sich das mit meinem privaten Umfeld vereinbaren…

Ans Kofferpacken habe ich noch gar nicht gedacht - jetzt konzentriere ich mich noch voll auf den Wahlkampf. Allerdings wird sich für mich nicht sehr viel ändern. Von Vorarlberg braucht man etwa gleich lange nach Wien wie nach Brüssel und Straßburg ist sogar näher als Wien.

8. Derzeit wohne ich in...

...Schwarzenberg in Vorarlberg, weil ich mich in den Vorarlberger Bergen am wohlsten fühle.

9. Mein liebstes Reiseziel in Europa ist…

...Barcelona, weil es eine wunderbar lebendige Stadt ist, in der das Leben blüht und Menschen aus ganz Europa zusammenkommen.

10. Meine größte Schwäche ist…

Dass ich trotz des intensiven Wahlkampfs die wenige Zeit zum Schlafen auch noch mit Fantasy- und Sci-Fi Filmen und Serien vergeude.

11. Das mache ich in meiner Freizeit um abzuschalten…

Tagsüber gehe ich am liebsten in den Bergen wandern oder laufen und abends gerne mal auf einen Spritzer mit Freunden.

12. Mein perfekter Tag beginnt mit…

… einem herrlichen Frühstück im Kreis von Familie und Freunden mit Blick auf die Berge.

13. Meine aktuelle Lieblingsserie ist…

eindeutig Game of Thrones!

14. Darüber habe ich zuletzt herzlich gelacht…

Als Walter Rosenkranz ernsthaft behauptet hat, dass die FPÖ nichts mit den Identitären zu tun hat. Da habe ich zuerst herzhaft gelacht, war dann aber sehr schnell sehr verärgert.

15. Diesem Social-Media-Account/-Star folge ich am liebsten, weil…

Chrissy Teigen, weil sie nicht nur extrem humorvoll Donald Trump kritisiert, sondern auch tolle Rezepte postet.

News.at hat allen sechs Spitzenkandidaten diese 15 Fragen gestellt. Im Laufe der kommenden Wochen gibt es auch die Steckbriefe von Andreas Schieder (SPÖ), Othmar Karas (ÖVP), Werner Kogler (Grüne), und Johannes Voggenhuger (1Europa) zu lesen. Hier finden Sie den bereits veröffentlichten Steckbrief von Harald Vilimsky (FPÖ).