Eindruck schinden von

Das perfekte Steak

Diese acht Dinge machen die meisten falsch, wenn Sie ein Steak braten.

Das perfekte Steak © Bild: Thinkstock

So gut wie im Restaurant haben Sie Ihr Steak noch nie hinbekommen? Außen knusprig, innen durchgängig rosé und so unfassbar zart... Wir sagen: Mit dem richtigen Wissen bekommen Sie das hin. Beziehungsweise "Unwissen": Denn hier kommen die 8 gängigsten Fehler, die fast jeder falsch macht, wenn er ein Steak brät. Die werden Sie dann nie wieder machen und dem perfekten Steak steht nichts mehr im Weg.

1. Fehler: Beim Supermarkt einkaufen

Steak ist nicht gleich Steak ist nicht gleich Steak. Kaufen Sie zuallererst qualitativ hochwertiges Fleisch. Dann müssen Sie auch nicht mit komplizierten Kochtechniken und extravaganten Soßen aufwarten. Der Fleischhauer Ihres Vertrauens kennt die neuesten Tricks, wie Sie Ihr Steak am besten kochen und anschneiden, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Trauen Sie sich ruhig nachzufragen, genau dafür sind Fleischhauer da!

2. Fehler: Vom Kühlschrank direkt in die Pfanne

Es ist vollkommen egal, ob Sie nur einen schmalen Filetstreifen oder ein dickes Porterhouse Steak zubereiten wollen, Sie brauchen dafür einen Plan. Und zu diesem gehört auch, das gute Stück Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Die schmalen Teile sollten eine halbe Stunde vorher bereit liegen, den dickeren können Sie gut eine ein- oder gar zweistündige Aufwärmphase gönnen. Wenn Sie das Fleisch direkt von Kühlschrank in die Pfanne schmeißen, riskieren Sie ein nicht gares Fleisch mit einem unappetitlichem grauen Farbschleier zu servieren.

3. Fehler: Eine Messerspitze reicht

Wenn es ums Würzen geht, sollten Sie keine Scheu an den Tag legen. Wenn Sie am Ende in eine großartige Kruste beißen möchten, kommen Sie nicht umhin, ordentlich Gewürze einzusetzen. Das Innere des Steaks können Sie nicht würzen, deshalb müssen Sie von außen umso aggressiver vorgehen. Aber bitte dabei nicht allzu kreativ werden: Ein gutes Fleisch braucht nicht mehr als grobkörniges Salz und schwarzen Pfeffer. Beim Steakbraten gilt: Je simpler, desto leckerer. Richtig gemacht haben Sie es dann, wenn man die Gewürze auch sieht .

4. Fehler: Den Rauch fürchten

Haben Sie keine Angst vor einer extrem heißen (dickbödigen, gusseisernen) Pfanne - sogar etwas Rauch ist erlaubt. Damit das Öl nicht anbrennt, greifen Sie zu einem Speise- oder Rapsöl, diese Sorten können stark erhitzt werden. Kurz bevor das Fleisch darin schwitzen darf, können Sie noch ein Stückchen Butter hinzufügen. Aber: Bei dicken Steaks müssen Sie die Hitze herunterdrehen, sonst bekommen Sie eine wirklich wunderbare Kruste mit einem leider rohen Inneren.

5. Fehler: Mit Fingerdruck arbeiten

Für uns "Normalsterbliche" ist es schwierig abzuschätzen, wann der richtige Gargrad erreicht ist. Manche kennen die berühmte Druckprobe bereits, bei der man die Festigkeit des Steaks vergleicht. Manche Chefköche "fühlen" angeblich, wann das Fleisch den erwünschten Gargrad erreicht hat. Die anderen glauben an die Macht von Temperaturmessern. Und das sollten Sie auch tun.

Garstufe Kerntemperatur
rare 51 °C– - 54 °C
medium rare 55 °C– - 59 °C
medium 60 °C– - 64 °C
medium well 65 °C– - 73 °C
well done 74 °C– - 85 °C

6. Fehler: Zu schnell Anschneiden

Ganz wichtig: Das Steak muss nach dem Braten ruhen. Schneiden Sie es bloß nicht gleich danach an. Der Saft bleibt so im Inneren des Fleisches und die Farbe wird einheitlicher. 5-10 Minuten müssen es bei schmaleren Teilen schon sein, bei dickeren sogar 10-15 Minuten. Ihr Steak wird dabei nicht kalt werden, wirklich nicht.

7. Fehler: Falsch Anschneiden

Schneiden Sie das Fleisch gegen die Faserrichtung an, so lässt es sich leichter schneiden, sieht besser aus und schmeckt auch tatsächlich besser.

8. Fehler: Es den Profis überlassen

Sie haben viel Geld in das perfekte Fleisch investiert und möchten es bloß nicht versauen. Das ist verständlich. Aber Sie kriegen das hin: Atmen Sie tief durch und gehen Sie es an. Es wird großartig schmecken. Mahlzeit!

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