VGN-Chefredakteure von

"Wir fordern die Regierung auf,
das Rauchverbot beizubehalten"

ChefredakteurInnen der Verlagsgruppe NEWS beziehen Stellung zum Rauchverbot

Gemeinsames Statement der Chefredakteurinnen und Chefredakteure der Verlagsgruppe NEWS zum Rauchverbot in der Gastronomie © Bild: VGN

Alle zehn Chefredakteurinnen und Chefredakteure der VGN fordern in einer gemeinsamen Erklärung die Österreichische Bundesregierung auf, das längst geplante absolute Rauchverbot in der Gastronomie ab 1. Mai beizubehalten.

Jedes Jahr sterben in Österreich zwischen 10.000 und 15.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, rund 1.000 nur durch Passivrauchen. Am 1. Mai hätte das lang geplante absolute Rauchverbot in der österreichischen Gastronomie in Kraft treten sollen. Ein Gesetz, das es in fast allen europäischen Ländern seit vielen Jahren gibt. Die Chefredakteurinnen und Chefredakteure des größten heimischen Magazinverlages, „Verlagsgruppe News“ (News, Profil, TV-Media, Woman, Trend, Autorevue, Gusto, Lust aufs Leben, E-Media, Yachtrevue), fordern in einer gemeinsamen Erklärung die Österreichische Bundesregierung auf, am geplanten Rauchverbot in der Gastronomie festzuhalten.

»Wir, die Chefredakteurinnen und Chefredakteure der Verlagsgruppe News, sind uns selten alle einig, was Politik betrifft. Aber in dieser Frage gibt es für uns keine Debatte. Wir fordern die Bundesregierung auf, das absolute Rauchverbot in der Gastronomie ab 1. Mai beizubehalten «

Roland Duller, Euke Frank, Susanne Hofbauer, Goran Miletić, Esther Mitterstieler, Kristin Pelzl-Scheruga, Christian Rainer, Hadubrand Schreibershofen, Anna Wagner und Andreas Weber in dieser gemeinsamen Erklärung: „Wir, die Chefredakteurinnen und Chefredakteure der Verlagsgruppe News, sind uns selten alle einig, was Politik betrifft. Aber in dieser Frage gibt es für uns keine Debatte. Wir fordern die Bundesregierung auf, das absolute Rauchverbot in der Gastronomie ab 1. Mai beizubehalten.“ Ab morgen, Donnerstag, dem 22. Februar, erscheinen in allen Publikationen der genannten Medien vier Wochen lang Sujets mit den Chefredakteurinnen und Chefredakteuren zur gemeinsamen Initiative.

Gemeinsames Statement der Chefredakteurinnen und Chefredakteure der Verlagsgruppe NEWS zum Rauchverbot in der Gastronomie
© VGN

Kommentare

Stimme der Aktion der Chefredakteure der NEWS-Gruppe uneingeschränkt zu!

Rudolf Ratmal

Die aktuelle Gesetzeslage hindert keinen einzigen Wirten daran, sein Lokal sofort als Nichtraucher zu führen. Die zusätzliche Verschärfung des Jugendschutzes findet bei den Bevormundern keinerlei Erwähnung.

Ich bin zwar auch für rauchfrei Lokale, aber die Opfer des Passivrauchens sind durchaus fragwürdig: http://www.slate.com/articles/health_and_science/medical_examiner/2017/02/secondhand_smoke_isn_t_as_bad_as_we_thought.html

bruderteddy melden

Hat eigentlich jemand schon einmal an die Leute gedacht, die ihre Arbeit verlieren, denen die Lebensgrundlage entzogen wird? Das sind durchaus keine Multis. Ich bin kein starker Raucher, rauche tagelang gar nichts. Nur so wie die Diskussion geführt wird, da bin ich eher dazu geneigt, mehr zu rauchen, allein schon zur Arbeitsplatzsicherung aus Solidarität

Testor melden

Zur Arbeitsplatzsicherung der Lungenärzte in den Spitälern?

Ich halte das für absolut blödsinnig. Ich bin normalerweise kein Anhänger der Freiheitlichen, doch in dem Fall gerne bereit, sie zu unterstützen. Warum sollte ein Wirt nicht selbst entscheiden dürfen, ob er ein Raucher- oder Nichtraucherlokal führen möchte? Erst läßt man sie teuer umbauen, um Raucher- von Nichtraucherbereichen zu trennen, um dann total das Rauchen zu verbieten?

Denksport melden

Wow, da sieht man mal, wie unparteiisch doch die Medien sein können. So viel Haltung hätte ich mir auch in der Flüchtlingskriese gewünscht. Und Keiner denkt mehr an die "besonderen Ausnahmen" die in dem Nichtrauchergesetz enthalten sind. Jetzt geht es nur mehr um Ja oder Nein, ohne dazwischen. Bravo!

Denksport melden

Die Demokratie wird zur Diktatur wenn eine Gruppe Entscheidungen trifft, die nicht zu einem Konsens für alle, sondern zu einer Entscheidungsmanifestation des Stärkeren oder Grösseren führt. So viel zu unserer gerechten Demokratie.
Nicht umsonst hatten die alten Griechen hunderte verschiedene Arten von Demokratie verteilt auf ihre Polis.

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