Starkregen & heftige Gewitter: Feuerwehr hat in Westösterreich alle Hände voll zu tun

250 Einsätze in Vorarlberg nach heftigen Regengüssen Salzburg: Schwere Unwetter im Pinzgau und Pongau

Der Norden Vorarlbergs wurde von einer Gewitterfront mit Starkregen heimgesucht. Die Feuerwehren standen daraufhin im Dauereinsatz, binnen zwei Stunden wurden 250 Einsätze registriert. Zumeist führten überschwemmter Straßen, gefluteter Unterführungen oder Keller zu Problemen. Verletzt wurde aber niemand.

Die Lage hat sich nach Stunden wieder beruhigt und der Regen hörte auf. Darüber freuten sich nicht zuletzt die Bregenzer Festspiele und die knapp 7.000 Besucher der Seebühne: Die Verdi-Oper "Aida" konnte programmgemäß im Freien gespielt werden.

Kritisch war die Lage für eine Canyoning-Gruppe, die in der Kobelache in Dornbirn vom plötzlich ansteigenden Wasser überrascht wurden. Die vier Männer aus Dornbirn und Hohenems hatten sich vorsorglich nach Wetterlage und Wasserstand erkundigt und waren am frühen Nachmittag zur Canyoningtour durch die Kobelache aufgebrochen. Als Folge des Starkregens stieg der Wasserpegel der Ache plötzlich um rund 70 cm an, das Quartett brach die Tour sofort ab und brachte sich auf einem Felsvorsprung in Sicherheit. Die vier Männer wurden schließlich von der Bergrettung Dornbirn unverletzt geborgen.

Unwetter in Salzburg
Im Pinzgau und im Pongau gingen ebenfalls schwere Unwetter nieder. Besonders betroffen waren die Gemeinden Bruck und Dienten im Pinzgau sowie Altenmarkt im Pongau, teilte das Landesfeuerwehrkommando mit. Der starke Gewitterregen führte zu Überflutungen, überschwemmten Kellern und zu Murenabgängen. Die Feuerwehren rückten zu 44 Einsätzen aus.

(apa/red)