Starke Überschwemmungen in Ecuador:
Regierung ruft landesweiten Notstand aus

Bisher drei Menschen in Wassermassen ertrunken Zehntausende erlitten Schäden an ihren Besitztümern

Starke Überschwemmungen in Ecuador:
Regierung ruft landesweiten Notstand aus © Bild: Reuters/Stringer

Nach den schweren Überschwemmungen hat die Regierung Ecuadors den landesweiten Notstand ausgerufen. Der Notstand ermögliche die Freigabe von Sondergeldern, um die Folgen der Überschwemmungen zu bekämpfen und den Geschädigten schnell helfen zu können, zitierten nationale Medien Präsident Rafael Correa. Bisher ertranken nach offiziellen Angaben drei Menschen in den Wassermassen.

Zehntausende hätten infolge des Hochwassers und der Erdrutsche Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten, auch die Infrastruktur und die Landwirtschaft seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Zugleich erkrankten immer mehr Menschen an dem gefährlichen Denguefieber, dessen Virus von einer Stechmücke übertragen wird. Die Mücken vermehrten sich besonders stark in den Hochwassergebieten. Bisher seien etwa 1000 Krankheitsfälle bekannt geworden, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Auch andere Länder wie Bolivien, Peru, Kolumbien und Argentinien wurden von Überschwemmungen heimgesucht. (apa/red)