Stanley-Cup-Sieg für Detroit in Reichweite:
Red Wings haben nach 2:1-Sieg Matchball

Führen gegen Pittsburgh 3:1 in Best of Seven-Serie Erste Heimniederlage der Penguins in den Play-offs

Stanley-Cup-Sieg für Detroit in Reichweite:
Red Wings haben nach 2:1-Sieg Matchball © Bild: AP/Gunn

Die Detroit Red Wings stehen in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL kurz vor dem Gewinn ihrer elften Meisterschaft. Das beste Team der Vorrunde gewann das vierte Finalspiel der "Best of Seven-Serie" bei den Pittsburgh Penguins mit 2:1. Für Detroit war es der dritte Sieg, für Pittsburgh hingegen die erste Heimniederlage in den diesjährigen Play-offs.

Marian Hossa hatte die Gastgeber in der ausverkauften Mellon-Arena bereits in der dritten Minute mit einem Überzahltor in Führung. Als Detroit vier Minuten später einen Mann mehr auf dem Eis hatte, glich Nicklas Lidström mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:1 aus. Den Siegtreffer erzielte Jiri Hudler in der 43. Minute, als er Pittsburghs Schlussmann Marc-Andre Fleury mit einem Rückhandschlenzer in die Torwartecke überraschte.

Schließlich überstanden die Red Wings eine 5:3-Überzahlsituation der Penguins unbeschadet. "Wir haben noch gar nichts gewonnen, solange wir nicht vier Siege zu Buche stehen haben", warnte Kapitän Lidström seine Kollegen, weiß aber, welche Chance sich ihnen bietet: "Aber wir sind natürlich sehr aufgeregt, in dieser Position zu sein." Detroit kann mit einem Heimsieg im nächsten Spiel den ersten Titelgewinn seit 2002 perfekt machen.

Pittsburgh steht hingegen mit dem Rücken zur Wand. Erst einmal in der Geschichte des Stanleycups (Toronto Maple Leafs 1942) konnte ein Team nach einem 1:3-Rückstand die "Best of seven-Serie" noch für sich entscheiden. "Wir müssen ein Spiel gewinnen, um zurückzukommen. So denken wir jetzt", gab sich Sidney Crosby, Jungstar der zuvor in 17 Heimspielen in Serie ungeschlagenen Penguins, aber kämpferisch.

NHL-Final-Ergebnis - 4. Spiel "best of seven"-Serie:
Pittsburgh Penguins - Detroit Red Wings 1:2 (1:1,0:0,0:1)
Tore: Hossa (3.) bzw. Lidström (7.), Hudler (43.)
Stand in der Serie 1:3

(apa/red)