Standard & Poor's von

34 Banken herabgestuft

Ratingagentur wütet in Italien - Nur drei Geldinstitute entgehen der Abwertung

Standard & Poor's - 34 Banken herabgestuft © Bild: APA/EPA/Dal Zennaro

Die Ratingagentur Standard & Poor's hat jetzt unter den italienischen Banken gewütet. Insgesamt 34 Geldinstitute sind in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft worden. Betroffen sind unter anderem die Bank-Austria-Mutter UniCredit sowie Banco Popolare und Intesa Sanpaolo. In den kommenden fünf Jahren sei weiter mit einer schwachen Profitabilität der Geldhäuser zu rechnen, erklärten die Bonitätswächter.

Nur drei italienische Banken, die von Standard & Poor's bewertet werden, behielten ihr Rating. Der Schritt folgt auf die Herabstufung Italiens durch S&P im Zuge einer schlechteren Bewertung von neun Euro-Ländern.

Der italienische Ministerpräsident Mario Monti sagte dem US-Fernsehsender CNBC, viele italienische Banken seien bereits rekapitalisiert und weniger von der Schuldenkrise betroffen als andere europäische Geldhäuser. Wegen strengerer Bestimmungen der europäischen Bankenaufsicht und großer Bestände von italienischen Staatsanleihen müssen die wichtigsten Banken des südeuropäischen Landes bis Juni ihr Kapital massiv erhöhen.

Kommentare

Seneca22 melden

Montitoring größerer Aktieneinkäufe bei abgewerteten italienischen Großbanken Soweit die Aktienkurse der betroffenen abgewerteten Institute sinken, sollten größere Aktienpaketkäufe zu preiswerten Kursen beobachtet werden.
Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wer von diesem Downgrade profitiert.

melden

Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, wer (...) profitiert ??? Na jeder der entweder nach dem Downgrade günstige Bankaktien kauft (und auf eine Kurserholung setzt) oder bereits zuvor (bei noch höheren Kursen) Leerverkäufe getätigt hat.
Aber ob die Öffentlichkeit jetzt ein Recht hat, das von jedem Einzelnen zu erfahren?
Ob ICH PERSÖNLICH das mache/gemacht habe und wieviel ich dabei verdiene/verdient habe, geht genau mich, meinen Steuerberater und in weiterer Folge das Finanzamt etwas an ... und sonst niemanden.
(Wobei man natülich sagen muss, dass das Finanzamt als staatliche Einrichtung in gewissem Sinn ja auch "die Öffentlichkeit" ist.).

rotra melden

... Die Leute die "Downgraden" vielleicht selbst?

Seite 1 von 1