Ständig Hunger und immer wieder Appetit?
So nehmen Sie leicht ab und bleiben schlank

Proteinreiche Ernährung lässt Fett leichter verbrennen Esslust und Appetit werden mittels Protein gedämpft

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Verglichen mit Fett und Kohlenhydrate regt Protein den Stoffwechsel am stärksten an. Daher führt der Ersatz von Kohlenhydraten durch Protein dazu, dass trotz theoretisch gleicher Kalorienaufnahme dem Körper aber weniger Kalorien zur Verfügung stehen. Dadurch erklärt sich, warum man mit einer proteinreichen Ernährung leichter Fett verbrennen kann.

Die Devise lautete also: Die Zufuhr von Protein steigern, dies bewirkt einen erhöhten Fettstoffwechsel. Und nicht nur das. Laut einer britischen Studie erhöht ein proteinreiche Ernährung auch im Körper die Konzentration eines hungerdämpfenden Proteins, des Peptids YY (PYY). Die Esslust wurde bei den untersuchten Menschen sogar um ein Drittel gedämpft!

Hungergefühl deutlich reduziert
Die besonders proteinreiche Ernährung fördert die Bildung des Peptids stärker und auch das Hungergefühl wird wesentlich stärker reduziert als bei Diäten, die viel Fett oder Kohlenhydrate enthalten. Proteine zügeln also den Appetit und unterstützen so wiederum die Fettabnahme.
Nahrungsmittel, die viel Protein und wenig Fett enthalten, wirken sich bei gleicher Kalorienaufnahme am besten auf das Sättigungsgefühl aus. So sind 240 kal. Fisch fünfmal so sättigend wie 240 kal. Croissant

Fisch, Fleisch und Gemüse
Als proteinreiche Kost gelten vor allem Fisch wie Heilbutt, Forelle, Kabeljau, Schellfisch, Scholle. Vorsicht ist jedoch bei Aal, Hering, Lachs und Ölsardinen geboten. Fleisch in Maßen ist ebenfalls sehr proteinreich, wie etwa mageres Huhn oder Truthahn. Nicht geeignet sind beim Abnehmen Speck, fette Wurst und Innereien. Erbsen, Linsen und Bohnen, vor allem Sojabohnen sind besonders empfehlenswert.

Weitere Forschung erwünscht
In Zukunft wird noch zu klären sein, welche Ernährungsform tatsächlich die besteist. Denn eine proteinreiche Ernährung darf auf keinen Fall mit der Atkins-Diät gleich gesetzt werden, die ja auf Protein und Fett als Energieträger setzt. (apa/red)