Staatliche Finanzspritze für Honduras: Aber Spieler warten noch auf mehr Geld

Team des WM-Teilnehmers in finanziellen Nöten "Wir wollten ein Zeichen der Unterstützung setzen"

Staatliche Finanzspritze für Honduras: Aber Spieler warten noch auf mehr Geld © Bild: Reuters

Der Nationalkongress von Honduras hat eine Finanzspritze von einer Million Lempiras (knapp 40.000 Euro) für das Fußball-Nationalteam beschlossen. "Wir wollten ein Zeichen der Unterstützung für die Spieler und Trainer setzen, die uns ein Gefühl zurückgegeben haben, das wir in schwierigen Zeiten vermisst haben", sagte Kongress-Präsident Juan Orlando Hernandez.

Honduras schaffte im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in der Geschichte die Qualifikation für eine WM. Danach kam es zu Unstimmigkeiten zwischen den Spielern und dem Verband, weil vereinbarte Prämien von insgesamt rund 800.000 Euro nicht ausbezahlt worden waren. Der fehlende Betrag soll laut Verbandschef Rafael Callejas in den kommenden beiden Wochen überwiesen werden.

Die WM-Vorbereitung absolviert Honduras zum Teil in Österreich. Die Kicker von Teamchef Reinaldo Rueda, die in Gruppe H auf Spanien, die Schweiz und Chile treffen, sind von 25. Mai bis 8. Juni in Bad Bleiberg stationiert.

(apa/red)