Spritpreise sind auf neuem Rekordhoch: <br>Im Schnitt um 9 % höher als im 1. Quartal

Im Westen kaum Wettbewerb zwischen Tankstellen Diskonter und freie Tankstellen weiter am günstigsten

Spritpreise sind auf neuem Rekordhoch: <br>Im Schnitt um 9 % höher als im 1. Quartal

Die Spritpreise sind auf neuem Rekordniveau und der nächste Preisschub steht bereits vor der Tür. Wie die Arbeiterkammer (AK) kürzlich erhob, lagen sie um durchschnittlich neun Prozent über dem Schnitt des 1. Quartals 2007. Im Vergleich stiegen die Preise für Eurosuper um fast neun Cent pro Liter (8,4 Prozent), der Dieselpreis erhöhte sich um 1,7 Cent pro Liter (1,8 Prozent). Am 1. Juli legen die Preise durch die Anhebung der Mineralölsteuer dann nochmals bei Diesel um 17 und bei Benzin um 7 Prozent zu.

Wobei die Preise auch im Juni wieder ein starkes Ost-West-Gefälle aufwiesen. Wien liegt im Mittelfeld. Zwischen den billigsten Bundesländern - Burgenland und Steiermark - und den teuersten Bundesländern - Salzburg und Vorarlberg - beträgt der Preisunterschied bei Eurosuper und Diesel im Durchschnitt sieben Cent pro Liter. "Im Westen Österreichs gibt es nach wie vor kaum Wettbewerb zwischen den Tankstellen", kritisierte in diesem Zusammenhang die Kammer.

Sparen und prassen
Hohes Sparpotenzial hat das Vermeiden von Autobahntankstellen. Dort kostet nämlich ein voller Tank bis zu fünf Euro mehr. Günstiger bleibt das Tanken bei Diskontern und freien Tankstellen. Sie verrechnen bei Diesel im Durchschnitt um 3,1 Cent pro Liter weniger, bei Eurosuper um durchschnittlich 2,7 Cent pro Liter weniger als die teuerste Markentankstelle Shell, so die Arbeiterkammer. (APA/red)