Neues Verbot von

Sportlicher Zwist zwischen
Herzogin Meghan und der Queen

Neues Verbot - Sportlicher Zwist zwischen
Herzogin Meghan und der Queen © Bild: APA/AFP/POOL/Jim Clarke

Es hat sich viel getan in den vergangenen Wochen und Monaten. Herzogin Meghan soll angeblich bereits schwanger sein, zusätzlich wolle sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Prinz Harry ein Waisenkind aus Afrika adoptieren. Vor kurzem gab es Gerüchte, sie wolle am Londoner Marathon teilnehmen. Der Palast dementierte. Zu hoch sei der Sicherheitsaufwand, heißt es.

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Grundsätzlich hegen die Herzogin von Sussex und die Queen ein sehr gutes Verhältnis. Bei ihrem ersten Auftritt zu zweit konnten alle sehen, wie gut sich Herzogin Meghan und Queen Elisabeth II. verstehen. Und auch bei ihrem gemeinsamen Besuch beim Pferderennen in Ascot punktete die 37-jährige Ehefrau von Prinz Harry. Doch beim Thema Sport scheiden sich offenbar die Geister.

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Strenge Regeln - auch beim Sport

Ihre Yogaposen darf die sportliche Schauspielerin längst nicht mehr auf Instagram posten. Für die hochrangigen britischen Royals gelten strenge Regeln, an welchen Veranstaltungen sie als Sportler teilnehmen und welchen sie nur als Zuschauer beiwohnen dürfen.

Ein generelles Sportverbot existiert nicht

Sport-Events eröffnen geht natürlich immer, klar. Bänder durchschneiden und Startschüsse abfeuern gehört seit jeher zu den royalen Disziplinen. Aber die aktive Teilnahme an sportlichen Großveranstaltungen ist zutiefst kompliziert, auch wenn das nirgendwo schriftlich festgehalten ist, jedenfalls nicht öffentlich einsehbar.

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Ein generelles Sportverbot existiert nicht. Es gab sogar schon mal einen späteren König, der auf Wimbledons Rasen Tennis spielte, George VI., im Jahr 1926. Zwei Aspekte scheinen eine wichtige Rolle zu spielen: erstens wie schicklich und zweitens wie sicher die Sportarten sind. Marathonlaufen sei unschicklich (es gelte als "unziemlich" für die Neu-Herzogin, schwitzend neben dem Volk herzuhecheln), erlaubt sei hingegen alles mit Pferden, worauf ein Adelsexperte hinwies.

Welche Sportarten sind erlaubt?

"Ein Klassensystem für Sport gibt es nicht", sagt der Adelsexperte Joe Little, Chefredakteur des Majesty Magazine. Allerdings hänge die Wahl der Sportarten, die die Mitglieder der Königsfamilie betreiben, sehr mit ihrer gehobenen Schulbildung zusammen. Und so pflegen die Royals dann doch Sportarten, die seit jeher mit der Oberklasse und dem Adel verbunden sind: Cricket, Polo, Tennis, Golf.

Es gibt Ausnahmen

Durch die Hochzeit mit Harry gelten für Meghan strengere Sicherheitsauflagen als für andere des britischen Königshauses. So durfte Queen-Enkelin Beatrice im Jahr 2010 den London Marathon bestreiten. Ganz bürgerlich, mit einem neongrünen Käppi.

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