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Wer findet den "Stein der Weisen"?

NEWS-Sportchef Tino Teller über das richtige "Format" der "Heute für Morgen"-Liga

Sport - Wer findet den "Stein der Weisen"? © Bild: NEWS/Ricardo Herrgott

Die Diskussion über das richtige „Format“ ist so alt wie die Bundesliga selbst. Aber während die Zehnerliga in der höchsten Spielklasse mittlerweile außer Streit steht, wird am „Unterbau“, der sogenannten „Heute für Morgen“-Liga und den Regionalligen als dritter Leistungsstufe, mit schöner Regelmäßigkeit herumgedoktert.

Zuletzt wurden die zweite Liga von zwölf auf zehn Klubs reduziert und die „Amateurteams“ der Top-Klubs „hin-ausgeschmissen“. Der „Stein der Weisen“ wurde damit aber auch nicht gefunden, wie die aktuelle Diskussion zwischen Fußballbund und Bundesliga zeigt.

Tatsache ist: Die Aufsteiger der letzten Jahre wie zum Beispiel Admira oder Wiener Neustadt können in der höchsten Liga sportlich durchaus mithalten. Andererseits spricht ein Zuschauerschnitt von knapp 2.000 nicht gerade für die Attraktivität der zweiten Liga. Dass seit Jahren kein Titelsponsor gefunden wird, beweist, dass über Reformen diskutiert werden muss. Und das ohne Scheuklappen.