Der Pate des Weltfußballs im Zwielicht

Michael Kuhn über FIFA-Präsident Sepp Blatter

von Michael Kuhn © Bild: NEWS / Thomas Jantzen

Was hat sich seither getan? Das Ansehen des Weltverbandes sank weiter. Verpuffende Untersuchungen um mysteriöse WM-Vergaben. Heruntergespielte Enthüllungen des Ex-Staatsanwalts Garcia. Die FIFA steckt in ihrem 111. Jahr in ihrer tiefsten Krise. Nicht finanziell, sie ist ein Wirtschaftsgigant mit 1,6 Milliarden Euro WM-Gewinn, sondern ethisch. Blatter ist raffiniert. Sammelt Dossiers über seine Kritiker. Wird sich im Mai 2015, dann 79, zum fünften Mal wählen lassen. Versichert sich der Stimmen armer Verbände durch Entwicklungsprojekte.

Die gute Nachricht am Schluss: Fußball ist nicht umzubringen. Auch von einem Paten nicht.

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