"Sponge Bob" von

Macht der Schwammkopf dumm?

Zeichentrickserie soll bei Kindern zu Aufmerksamkeits- und Lernproblemen führen

"Sponge Bob" - Macht der Schwammkopf dumm? © Bild: youtube.com

Der gelbe Schwammkopf „Sponge Bob“ nervt wohl nicht nur so manche Eltern, sondern ist zusätzlich auch noch schlecht für Kinder. Das ergab nun eine US-Studie.

„Sponge Bob – Schwammkopf“ – so der Titel einer der wohl erfolgreichsten Kinderserien, die derzeit über die TV-Schirme flimmert. Fragte man sich vor einigen Jahren noch, was das überhaupt sein soll, so ist „Sponge Bob“ inzwischen jedermann, ob alt oder jung, ein Begriff.

Doch nicht nur die Figur des Hauptcharakters ist löchrig – auch die Hirne der Kinder werden es, wenn sie die Serie schauen. So eine US-Studie, die in der Zeitschrift „Pediatrics“ veröffentlicht wurde. Demnach soll die Sendung sogar zu kurzzeitigen Lernproblemen führen – und dass sogar wenn Vierjährige nur neun Minuten lang hinsehen.

Für die Studie mussten 60 Test-Kinder entweder „Sponge Bob“ oder die ruhigere Serie „Caillou“ ansehen und danach psychologische Tests absolvieren. Das Ergebnis: Die „Sponge Bob“-Seher schnitten schlechter ab. Dimitri Christakis, der Spezialist für kindliche Entwicklung an der Universität von Seattle, warnt laut 20min.ch vor allem über die schnellen Schnitte in der Sendung – diese seien für Kinder einfach nicht geeignet. So traten die Probleme nicht nur bei der Hit-Serie sondern auch bei anderen Formaten mit zu hohem Tempo auf. Denn: Die Fähigkeit kleiner Kinder zur Selbstkontrolle nach dem Anschauen solcher Sendungen sind erwiesenermaßen beeinträchtigt.