Häupl beharrt auf
Arbeitszeitverkürzung

Bürgermeister spricht sich bei SPÖ-Parteitag auch für Wertschöpfungsabgabe aus

von Michael Häupl © Bild: APA/Helmut Fohringer

"Es erfordert die Gesellschaft, es erfordert die Ökonomie, dass diese Diskussion geführt wird. Wenn die ÖVP da nicht teilnehmen will, ihr Problem", verwies Häupl auf den technologischen Wandel (Stichwort: Industrie 4.0). Die Diskussionsverweigerung der ÖVP über Wertschöpfungsabgabe und Arbeitszeitverkürzung ließ ihn demonstrativ kalt: "Wir diskutieren, worüber wir wollen, und nicht, was uns die ÖVP anschafft."

»Bonjour tristesse ist nicht unser Motto.«

Mit ihrem geplanten neuen Parteiprogramm wolle die SPÖ "Hoffnung geben". "Bonjour tristesse ist nicht unser Motto", so Häupl. Die interne Debatte darüber dürfte sich aber länger als geplant ziehen - Häupl sprach von einem Abschluss der Debatte im Herbst oder spätestens im Frühjahr nächsten Jahres. Damit müsste auch der ursprünglich für Herbst geplante Programmparteitag entsprechend verschoben werden.

»Wir werden sicherlich Gelegenheit haben, ihm auch persönlich Danke zu sagen.«

Dem abgetretenen Parteichef und Kanzler Faymann, der zum Parteitag nicht gekommen war, dankte Häupl für seine achtjährige Tätigkeit: "Wir werden sicherlich Gelegenheit haben, mit etwas zeitlichem Abstand und auch emotionellem Abstand, das zu würdigen und ihm auch persönlich Danke zu sagen." Der Partei empfahl Häupl, "dass wir ein mehr an Diskussion und ein weniger an Sitzungen durchaus brauchen könnte".

Kommentare

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

also wien hat 23 BM mit den namen bez-vst.
wien hat eigentlich keinen oberbürgermeister,
sondern einen LH, den alle als BM ansehen
dafür haben wir einen witzebürgermeister(arbeitslos) gute nus
und einen stadtrat(arbeitslos) ein verwelktes blümlein, unchristlich sozial dampfplauderer der am liebsten asylos geld haben will, nur scheinen die asylos weder im landtag, noch in der stadtverwaltung auf

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

die scheinen unter FSW auf ... ja er + gute nus wollten hier sofort kürzen, ja dann wären beiden parteien 90% der wähler abhanden gekommen in wien

giuseppeverdi melden

Da habe ich doch eine Frage an das Knuddilein: Wer könnte das mit dem '"arbeitslosen Witzebürgermeister" sehr schnell ändern wenn er wollte? Nämlich der "Oberbürgermeister und seine grüne Unterbürgermeisterin" mit ihrer politischen Mehrheit im Gemeinderat (Landtag). Und warum tun die das dann nicht Knuddilein? Ich habe den Verdacht, ... aber den sage ich jetzt doch nicht!

Was willst du denn bei dem noch die Arbeitszeit verkürzen wenn er doch selbst angegeben hat, er sei mit seiner Arbeit bereits Dienstag Mittag fertig?

neusiedlersee melden


Werner Faymann blieb zu Hause. Charaktervoll.
Alfred Gusenbauer hat sich nicht geniert am Parteitag anwesend zu sein. Wessen Genosse ist der, der mit fremdem Geld spekuliert und den größten politischen Banditen im Umkreis, den Nursultan Nazarbajew von Kazachstan berät, wie man Politik macht? Gegen gutes, aber von Untertanen gestohlenes Geld.
Auch der Vranz war da,dem wir eine starke FPÖ danken


Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

stört dich fpö? dann kannste mit bumsti+co zum erdowahn auswandern

Cyrus110 melden

ich kann diese versoffene fresse einfach nicht mehr sehen!

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

na mach halt die augen zu oder wandere zu erdowahn aus

Forest w.
Forest w. melden

wie kann mann nur so einen Blender nur Wählen... anscheinend haben die Wiener gar keinen Stolz

Oberon
Oberon melden

Der Bürgermeister wird nicht direkt gewählt, sondern vom Gemeinderat bestimmt. Die SPÖ hatte im Oktober 2015 die meisten Stimmen, daher ein Roter als Bürgermeister.

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

der BM wird auch gewählt, es kann kein aussenstehender BM werden

Oberon
Oberon melden

"Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister wird vom Gemeinderat gewählt. Die Amtszeit entspricht der Dauer der Wahlperiode des Gemeinderates. Sie oder er bleibt bis zur Neuwahl einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers im Amt. Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister muss nicht dem Gemeinderat angehören, aber zu ihm wählbar sein. "Quelle: wien.gv.at

Oliver-Berg
Oliver-Berg melden

Wenn ich einen Wunsch äußern dürfte,

1. Häupl sollte sich alsbald aus der Politik zurückziehen. Reduzierung
auf 0 Arbeitsstunden steht bei Ihm an. Bei der nächsten Wahl hat
man die Chance dazu.
2. Wer eine Maschinensteuer fordert, hat noch nicht begriffen, das
zielgerichtete Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen
gefördert gehören und nicht bestraft.

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

und du hast nicht verstanden, was maschinsteuer ist ...die soll die gewerbesteuer(33%) ersetzen und die soll max 25% haben und für dienstleister nur 16%...ist jetzt 8% und 16% weniger nicht besser als bisher

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

es geht hier nicht um den BM, sondern um arbeitende ... die maschinen geben vor das tempo ... nur 40 std mit hohem tempo erzeugt krankheit und dann wollens noch überstunden, dann sinds mit 40j reif für pension und dann müssten die neuen, die pensionisten erhalten.
schau wieviel in der reha sind und wieviel wieder eingegliedert werden können.

Oberon
Oberon melden

Mit 40 Jahren wird aber kein Normalsterblicher(!) in Pension geschickt. Das gelingt so manchem nicht einmal mit 60 J.

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

@Oberon sind heute die langzeitarbeitslosen ....25j lang bis pension

neusiedlersee melden


Die Häuplpolitik des Gewährenlassens grüner Infantilträume hat die SPÖ zu einem zerfließenden Schleimpatzen werden lassen. Wo man hingreift, nichts konkretes. Warum fürchten die Genossen diesen starrköpfigen und unbelehrbaren Menschen. Keiner traut sich mit ihm Tacheles zu reden. Oder sind die alle so?
Herr Bundeskanzler, was ist mit Ihnen?

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

SPÖ wien wurde ca 1970 zur beamtenpartei, weil die arbeitenden gar keine zeit für politik hatten (überall steht heute arbeitnehmer - früher arbeiter und angestellte )

Schnadahuepfl melden

Gut, dass es den Häupl gibt, der findet genau die richtigen Worte an die unsägliche Kerzerlschluckerbande, anders verstehen es diese verknöcherten Restriktiven nicht.
Arbeitszeitverkürzung und Maschinensteuer sind längst überfällig, die Aufgabe einer sogenannten "Volkspartei" sollte es sein, für das Volk Verbesserungen zu schaffen, aber nicht gstopfte Pfeffersäcke zu schützen.

neusiedlersee melden


Das was Häupl fordert ist Sache des Bundeskanzlers. Häupl soll in Wien Ordnung machen. Er hat die Bewohner, von den die Mehrheit ihn gewählt hat, vor grünen Lärmorgien, Straßenverschmälerungen (Praterstraße) Dealerbanditen,der Negermafia im Vorgartenviertel, steinewerfenden Türkenrotzbuben + Plastikteppichen am Ring zu schützen.

higgs70
higgs70 melden

Ein Sozialdemokrat, der sozialdemokratische Kernthemen fordert und diskuieren will, na bumm, der traut sich was.
Und ich habe auch keine Freude mit Lokalkasperln, die nie wissen wo ihr Bundesland endet und was anderes anfängt. Aber das hier war ein Parteitag der Roten und da dürfen die diskutieren und fordern was sie wollen, entschieden wird da nichts.
Und im Kern hat Schnadahuepfl völlig recht. Was ist denn von der sogenannten Volkspartei noch übrig? Die haben nichts Christliches,nichts Wertkonservatives, nichts Öko-und nichts Christlichsoziales mehr im Angebot, eigentlich kann man zusperren, die übrigen Restposten kann man zum blauen Ramschladen rüberschieben, dort nehmens alles.

neusiedlersee melden


Ja, der Häupl darf fordern was er will, aber er fordert fordern was er darf und fordern sollte. Das was ich oben beschrieben habe.
Kürzere Arbeitszeit - das freut jeden Zuhörer. Auf die ÖVP hinhauen, jeden Nichtschwarzen. Aber wer auf dem Boden liegt, auf den tritt man nicht. Das wusste schon ein anderer Schauspieler als Häupl, der Ronald Reagan.


neusiedlersee melden


Korrektur des obigen Hollers: aber er fordert nicht was er darf und fordern sollte.
Man vergebe einem verwirrten Ostösterreicher mit Migrationshintergrund.


Oberon
Oberon melden

@neusiedlersee, na, wenigstens wissen Sie, was sich einem - mutmaßlichen - Eingeborenem gegenüber gehört. SO wünschen wir uns das. :-))
Aber - leider haben Sie den falschen Migrationshintergrund. Ungarisch/Tschechisch? Damit können Sie spätestens seit der Flüchtlingskrise nicht mehr hier punkten. :-)

Oberon
Oberon melden

Korr.: EingeboreneN

higgs70
higgs70 melden

Gerade die punkten seit der Flüchtlingskrise hier vermehrt, vorneweg der oberste tschechischstämmige Migrationshintergrundler aus der blauen Multi-Kulti-Truppe. Seids eh in der Mehrzahl hier, keine Sorge.:-D
Dobrý večer noch!

Oberon
Oberon melden

@higgs70, Ironie verstehen sie wohl nicht? Es ist mir egal, wer hier im Forum die Mehrheit hat, im echten Leben ist das was anderes. Bzgl. punkten meine ich, dass noch vor wenigen Jahren jeder mit Migr.Hintergrund bei den linken Medien und deren Anhängern gut angekommen ist. Das ist inzwischen durch diverse wenig flüchtlingsfreundliche Handlungen der Ostler nicht
mehr so.

neusiedlersee melden


Warum sind Sie so grauslich zu mir, higgs, und setzen mich neben den blauen Leichtmatrosen. Nur weil ich den Hofer gewählt habe. Immerhin habe ich das Steuermannspatent. Wie komm ich aus dem Boot wieder raus? Denn dass mein Nachbar das Steuer übernimmt, werd ich nicht zulassen.

higgs70
higgs70 melden

Tja, irgendwie scheint mir das Grauslichsein in den Genen zu liegen, aber Sie wissen ja, der Vorteil eines schlechten Rufs ist halt, dass man ihn so schwer ruinieren kann;-))

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

@neusiedlersee ...
also orban wartet schon auf einverleibung vom burgenland in westungarn ....gggg

neusiedlersee melden


Westungarn gibt's nimmer. Das Burgenland wurde so genannt.

ich kenne nur eine Forderung von Häupl : "man reiche mir die Gschpritzten"

Oberon
Oberon melden

BK Faymann ist also dem Parteitag fern geblieben. Ein lang gedienter Genosse, der sich zu so einem Verhalten hinreißen lässt... Da muss sehr viel Enttäuschung dahinter stecken!

Es gibt ein Protokoll, also war doch im Vorhinein schon bekannt, dass Faymann beim Parteitag nicht dabei sein wird. Hat sich da keiner der überaus sozialen(?) Roten gefunden, der positiv auf ihn eingewirkt hätte??

Henry Knuddi
Henry Knuddi melden

Faymann war von grund auf immer beamter ... als er noch stadtrat fürs wohnen war gings um schimmelpilze in gemeindebau - der wohnungsinhaber gab an er habe das fenster ausgehängt - Faymann meinte, sie müssen halt 24h lüften .....gggg

Seite 1 von 2