SPÖ fordert ÖVP in Steuerfragen heraus:
Sozialdemokraten peilen Bankensteuer an

SP-Geschäftsführer: Soll noch diesen Herbst kommen Finanzministerium will darüber gar nicht nachdenken

SPÖ fordert ÖVP in Steuerfragen heraus:
Sozialdemokraten peilen Bankensteuer an © Bild: APA/Schlager

Die SPÖ schlägt jetzt schon die Pflöcke für denn nächsten Koalitionsstreit ein. Bis Herbst will sie die Gewinne der Banken beobachten, steigen sie weiter, dann "ist eine Erhöhung der Bankensteuer legitim", sagt Bundesgeschäftsführer Kräuter. Schon anlässlich der Feiern zum 1. Mai hatte Bundeskanzler Faymann "Spielraum" bei der Bankenabgabe diagnostiziert.

"Die Milliardengewinne zeigen, dass sich die Banken die jetzige Abgabe von 500 Mio. Euro problemlos leisten können" so Kräuter in der "Presse". Die Banken halten dem entgegen, dass die Gewinne noch nicht auf dem Niveau vor der Krise liegen. Im Büro von Finanzministerin Fekter will man über Steuererhöhungen überhaupt nicht nachdenken, um nicht potenzielle Investoren zu vergraulen. (apa/red)

Kommentare

Gewinne der Banken Nur weil die noch nicht so hoch sind wie vor der Krise können die ihrer Steuerplicht nicht nachkommen ? Wer hat den Steuerzahler gefragt ob er bereit war den Banken das Geld in den A*** zu schieben als es gekracht hat ?

christian95 melden

Nicht: Neue Steurn braucht das Land, sondern wir brauchen dringend eine Staats- und Verwaltungsreform! Nur in der Verwaltung kannman jährlich über 10 Mrd. einsparen!

Steuerquote in der EU:

Österreich 42,2%
Deutschland 39,4%
Tschechien 34,3%
Griechenland 29,1%
Irland 27,0%

RobOtter
RobOtter melden

@christian95 Das sind die Steuerquotin in der EU:
Österreich 42,7 %
Frankreich 43 %
Belgien 43,4 %
Finnland 43,5 %
Schweden 45 %
Dänemark 45,3 %
alle anderen Länder in Europa haben eine geringere Abgabenquote. Der Durchschnitt in der Eurozone liegt bei 39,6% des BIP

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