SPÖ-Debakel in Hochburgen: Dinkhauser und FPÖ profitierten von roten Verlusten

Gschwentner hat überdurchschnittliche Einbußen Ergebnis in Landeck fiel für SPÖ besonders bitter aus

SPÖ-Debakel in Hochburgen: Dinkhauser und FPÖ profitierten von roten Verlusten © Bild: APA/Parigger

Der Einbruch der SPÖ geht zu einem guten Teil auf herbe Verluste in ihren Kernregionen zurück. In den Arbeiterhochburgen hatten die Sozialdemokraten mit ihrem Spitzenkandidaten Hannes Gschwentner überdurchschnittliche Einbußen zu verzeichnen.

Besonders schlimm sah es in Landeck aus, wo die Sozialdemokraten von 45,5 auf 26 Prozent der Wählerstimmen einbrachen und Platz eins an die ÖVP abgeben mussten, die im Hundertstel-Bereich sogar zulegte.

Nicht viel besser erging es der SPÖ in Reutte, wo der Verlust 16,6 Prozentpunkte betrug und ebenfalls Platz eins an die ÖVP wanderte. In Jenbach gingen 17,8 Prozentpunkte verloren, immerhin behaupteten sich die Sozialdemokraten knapp an erster Stelle vor der Liste Dinkhauser. Verhältnismäßig etwas weniger schlecht lief es in Imst mit einem roten Minus von 14,4 Prozentpunkten. Erster ist hier die ÖVP trotz ebenfalls starker Einbußen.

Besonders gut kamen in den roten Hochburgen die FPÖ und Liste Dinkhauser zurecht. So legten die Freiheitlichen etwa in Imst 8,3 Prozentpunkte zu, in Landeck 7,6 und in Jenbach 7,4. Dinkhauser überzeugte vor allem in Jenbach mit 22,7 Prozent und in Reutte mit 16,3 Prozent.

(apa/red)