SPÖ in der Abwärtsspirale: Konsequenzen
aus drei verlorenen Gemeinderatswahlen

KOMMENTAR: Partei taumelt in nächste Wahlschlappe

Die Kommunalwahlen in Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg haben das fast fünfjährige Tief der SPÖ prolongiert. Der roten Parteiführung müsste das allmählich zu denken geben.

Diese Statistik spricht Bände: Seit der Wiener Gemeinderatswahl im Jahr 2005 hat die SPÖ bei keiner einzigen Wahl Stimmen dazu gewinnen können. Ob Nationalratswahl, Landtagswahl oder Gemeinderatswahl: Die Sozialdemokraten verlieren mit ziemlicher Verlässlichkeit. In Niederösterreich stürzte man gestern um 5,1 Prozent ab, in Vorarlberg setzte es ein Minus von 4,9 Prozent, auch in Tirol verlor man an Terrain.

Freilich, nach lokal beschränkten Wahlgängen Schlüsse auf die Bundespolitik zu ziehen, ist nur bedingt zulässig. Zu sehr sind die Wahlkämpfe auf die Kandidaten selbst als auf deren Parteimitgliedschaft fokussiert. Auffallend war diesmal allerdings, dass viele KandidatInnen ihre Verbindung zur Bundes-SPÖ praktisch völlig verschleiert und stattdessen einen Wahlkampf mit einer eigener Liste geführt haben – um nur ja nicht in den Negativ-Sog der Bundespolitik hineingezogen zu werden und sich so in einem besserem Licht präsentieren zu können. Mit dem kürzlich erfolgten regierungsinternen Schwenk in Richtung neuer Steuern haben Werner Faymann und Josef Pröll ihren Parteikollegen in der Provinz nämlich wahrlich keinen Gefallen getan.

Dass die SPÖ im Reich des allmächtigen Landesvaters Erwin Pröll deswegen mehr einbüßen muss als die ÖVP, ist einleuchtend. Dass sich viele rote Bürgermeister und Gemeinderäte von der Führungsspitze in Wien abwenden und sich ihrer offenbar schämen, können Faymann, Rudas & Co allerdings nicht mehr länger hinnehmen. Den Unmut, der sich in Ländern, Bezirken und Gemeinden regt, müssen die Sozialdemokraten schleunigst in den Griff bekommen, wollen sie nicht in die nächste Wahlniederlage schlittern. Geht auch die nächste Gemeinderatswahl kommenden Sonntag in der Steiermark schief, steht die SPÖ vor einem echtem Problem.

(jt)

Kommentare

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Anderes Thema aber egal! Ganz oben zieht "news" mal wieder über die Krone her und findet es bemerkenswert wie diese Zeitschrift die Menschen beeinflusst!

Also mal abgesehen davon wie lächerlich, erbärmlich und jämmerlich derartige Berichte sind würde mich doch eines interessieren:

Welche Farbe hat denn bitteschön news und der ORF?

und dann gleich noch eine:

Für wie blöd haltet ihr eigentlich die Österreicher?!?!

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Re: Anderes Thema aber egal! Wundert mich, dass dein Kommentar noch nicht
gelöscht wurde;)) Wo wir gerade bei einem anderen
Thema sind ... wann folgt endlich der K. Kuch dem
Atha und macht seinen Platz für wirklich gute und
junge Journalisten frei?

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3 Gründe warum die SPÖ verliert ... 1) Faymann
2) Faymann
3) Faymann

und dann noch die Nebenwirkungen:

Don Promillo Häupl und Rudas das Opfer!

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mal ehrlich ... Die SPÖ ist eine Partei die nicht aus deren Fehlern lernt
und keine Niederlage eingesteht bzw. Konsequenzen zieht.
Das war immer so und das wird immer so bleiben! Wer
einen Fehler einmal macht ist nicht dumm, aber wer den
gleichen Fehler zweimal macht der ist Fetzendeppert!

Die Meinung der Wähler wurde ignoriert und Stamm-
wähler wurden duch verschenken von Ämtern an die
ÖVP eindeutig verkauft bzw. glatt verarscht! All diese
Punkte sind der SPÖ bekannt und trotzdem wird NICHTS
geändert und der Faymann grinst sich täglich einen, was
die Situation nicht entschärft, sondern schon eine Art
Verhöhnung des Volkes ist!

Wie so ein Mensch 20.000 Euro monatlich kassieren
kann ohne Leistungen zu bringen ist zusätzlich eine
wirklich schlimme Tatsache ... und das seit Jahren!!

RÜCKTRITT!

derberg melden

Re: 3 Gründe warum die SPÖ verliert ... Vasant- ich geb dir 1000%ig recht- der faymann und noch die rudas dazu- des is der untergang der spoe- und gescheiter werden die mit sicherheit nicht- das haben sie schon nach den letzten wahlniederlagen eindeutig bewiesen- aber es is doch auch sehr angenehm- so 20.000 euronen monatlich abzucashen und dafür ein pisserl zu grinsen und mit dem pröll handerl zu halten

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an derberg Da gebe ich dir recht! Wie soll denn bitte jemand der für
NICHTS 20.000 Euro monatlich bezieht und absolut keine
Leistung bringt wissen was Arbeit ist?

Ich stell mir das so vor ... du hast ein Geschäft mit einem
Verkäufer der nichts verkauft und sogar die letzten Kunden
vertreibt ... würdest dem dann auch ein vierfaches
Gehalt für seine "Dienste" bezahlen?

Warum also haben wir dann solche Politiker? Wer nichts
leistet und nichts kann, der darf doch bitte nicht so lange
seinen Job ausüben? Durch solche Tatsachen ist die SPÖ
einfach nicht mehr akzeptabel für mich und sichtlich
auch für viele andere nicht, aber ... es passiert NICHTS!

Man ändert den Kurs nicht, lässt die gleichen Versager
täglich weitermachen und das Volk wird in seinen
Bedürfnissen ignoriert! Eine Tragödie!

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Re: 3 Gründe warum die SPÖ verliert ... Was reimt sich auf Vasant: BRILLANT!!

wahlerfolg wenns die obersten roten noch immer nicht kapiert haben- mir tuns leid- der wille ist ja da- aber bei diesen leuten in der führung werden wir- bin seit 35 jahre mitglied- nichts mehr gewinnen- siehe die wahlen der letzten jahre- und dann sagen die gescheiten immer wieder- des is nicht der allgemeine trend- lächerlich- hörts endlich auf die leute- das sogenannte kleine volk- wenn jetzt steuererhöhungen kommen- sprit und heizen teurer wird- und die roten stimmen dem finanzminister fest zu- dann pfiat euch gott-für heuer hab ich zum letzten mal meinen mitgliedsbeitrag bezahl- in freundschaft

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