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Stars tummeln sich in Spielberg

Heimische und internationale Promis genießen das Formel-1-Comeback in Österreich

  • Schauspieler Jean Reno am Red Bull Ring in Spielberg.
    Bild 1 von 15 © Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

    Stars in Spielberg

    Internationale Stars haben sich ebenfalls nach Spielberg verirrt: Jean Reno (li.) ist zum Rennen nach Österreich gekommen.

  • Larissa Marolt zu Besuch in Spielberg.
    Bild 2 von 15 © Bild: imago/Hoch Zwei Stock

    Stars in Spielberg

    Larissa Marolt zeigt stolz ihren Spielberg-Pass.

Das Comeback der Formel 1 in Spielberg zieht nicht nur GP-Fans an, sondern auch jede Menge Stars und Sternchen. Dabei locken die heißen Motoren sowohl heimische als auch internationale Prominenz an: Model Larissa Marolt, Sänger Andreas Gabalier, Schauspieler Jean Reno und viele mehr lassen sich das Spektakel nicht nehmen.

Niki Lauda, der sich schon für das Legenden-Rennen in seine alte Rennkluft geschmissen hatte, stattete Helmut Marko im Red-Bull-Motorhome noch einen Besuch ab. Ein Stockwerk über ihnen saßen Halliwell und Alesi an einem Tisch zum Essen - direkt neben Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Schließlich kam auch noch Alain Prost zu den Hausherren ins Paddock, das wohl von den meisten Stars in Spielberg aufgesucht wurde.

Ex-Spice-Girl Geri Halliwell
© Getty Images/Peter Macdiarmid Ex-Spice-Girl Geri Halliwell

Marcel Hirscher wollte sich das Rennen auch nicht entgehen lassen, auch wenn es nicht sein erster Besuch bei einem Grand Prix war. In Spielberg habe er aber noch nie ein Rennen der Königsklasse verfolgt, wenngleich er schon selbst den Ring testen durfte. Eine alternative Karriere als Rennfahrer könne er sich nur schwer vorstellen, "das wäre überheblich zu behaupten, weil ich ja gar nicht weiß, ob ich Autofahren kann oder nicht". Es gehe wie bei allen Sportarten nicht von heute auf morgen: "Die Jungs, die heute den Ton angeben, haben wohl alle schon mit vier oder fünf Jahren das Autofahren oder Go-Kart-Fahren gelernt" - so wie er selbst etwa das Skifahren. Darum glaube er, dass es jetzt zu spät sei, als Rennfahrer anzufangen.

Mateschitz ebenfalls anwesend

Auch Mateschitz selbst wohnte dem Event am Samstag erstmals persönlich bei. Die mäßige Vorstellung seines Teams im Qualifying trübte die Freude des Red-Bull-Bosses nicht wirklich. "Wir wissen ja, warum wir zurückliegen", betonte der Milliardär und sprach damit die fehlende Power des Renault-Motors an.

Spielberg: "Danke Didi Mateschitz" steht auf verpackten Strohballen.
© APA/HARALD SCHNEIDER Ein Dank der Fans an Mateschitz.

Zehntausende Zuschauer

Mit den Übungsfahrten der österreichischen Formel-1-Legenden ist beim Formel-1-Comeback in Spielberg der Samstag bei mildem Wetter und Sonnenschein zu Ende gegangen. Tausende Fans säumten auch da noch den Red Bull Ring, auf dem am Nachmittag das Williams-Team mit seiner "Doppel-Pole" für die große Sensation gesorgt hatte. Mit Pole für Felipe Massa vor Valtteri Bottas hätte wohl niemand gerechnet. Von den favorisierten Mercedes schaffte es nur WM-Leader Nico Rosberg als Dritter hinter den beiden Williams ins Vorderfeld, sein WM-Verfolger Lewis Hamilton wurde im zweiten Silberpfeil nach einem Dreher nur Neunter.

40.000 Zuschauer strömten am Freitag und offizielle 70.000 am Samstag nach Spielberg.

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