Spiel mit dem Feuer: Grillsaison fordert jährlich 1.000 meist männliche Verletzte

Fleischmesser und Kohlensäcke als Gefahrenquellen Verbrennungen machen nur knapp die Hälfte aus

Spiel mit dem Feuer: Grillsaison fordert jährlich 1.000 meist männliche Verletzte

Rund 1.000 Verletzte fordert die alljährliche Grillsaison in Österreich. Die Opfer sind großteils männlich. Das berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Aber nicht nur die Arbeit am Feuer selbst ist riskant, auch die rundherum anfallenden Tätigkeiten haben ihre Tücken. Nur 45 Prozent der registrierten Verletzungen sind Verbrennungen.

Klassisch ist der Schnitt mit dem Fleischmesser in den Finger, Stichverletzungen durch Grillgabeln kommen ebenfalls immer wieder vor. Aber auch ohne offensichtlich gefährliche Werkzeuge kann man sich selbst Schaden zufügen. So mancher Grillmeister sei auch schon über den Kohlensack gestolpert und musste daraufhin in ärztliche Behandlung, so eine Sprecherin des KfV zu Details aus dem Bericht.

73 Prozent der Grillopfer, die ins Krankenhaus müssen, sind Männer. Die Hälfte von ihnen ist zwischen 20 und 40 Jahren alt. Die Damen überstehen die Saison üblicherweise mit weniger Blessuren. Daten über Alkohol als Unfallverursacher liegen beim Kuratorium nicht vor. (apa/red)