Spaßfaktor Fehlpfiff

Tino Teller über das "Kreuz" mit den Schiris

Spaßfaktor Fehlpfiff © Bild: NEWS/ Ricardo Hergott

Immer diese „Unparteiischen“, die nach Ansicht des gemeinen Fußballfans in den seltensten Fällen ihrer Berufsbezeichnung gerecht werden! Zuletzt passiert beim Wiener Derby, wo sogar ein Schiedsrichter-Assistent zum Matchwinner für Rapid wurde. Kein Wunder, sagen die Austrianer, hat dieser „Spielverderber“ doch in seiner Jugend bei den Grün-Weißen gegen den Ball getreten. Aber sind wir doch ehrlich: Ohne die angebliche Fehlleistung dieses Herrn an der Seitenlinie hätten wir das Derby unter „sportlich belanglos“ abhaken müssen. So darf die Fangemeinde tagelang über einen Elfmeter diskutieren, der vielleicht gar keiner war. Genau deswegen lieben die Menschen rund um den Erdball diesen Sport so sehr. Zum Glück sehen das auch die hohen Herren vom Weltfußballverband so und haben unlängst allen technischen Hilfsmitteln wie „Mikrochip im Ball“ oder „Videobeweis“ eine Absage erteilt. Mögen sich doch die Amerikaner bei ihrem völlig uninteressanten Football mit solchem Krimskrams herumplagen. Für uns Anhänger des einzig wahren Fußballs sind strittige Entscheidungen der „Unparteiischen“ einfach „part of the game“. Oder macht ein Stadionbesuch noch Spaß, wenn wir uns hinterher nicht über den „Schiri“ aufregen können?