Sparpläne von

AUA ringt um Sanierung

Lufthansa-Sparpaket: Töchterfirmen, Personal, Flughäfen und Behörden betroffen

Sparpläne - AUA ringt um Sanierung © Bild: APA/Jäger

Die deutsche Lufthansa präsentiert in diesen Tagen ihr neues Sparpaket. Gleichzeitig geht das Zittern bei Austrian Airlines (AUA) wieder los. Mit dem neuen Paket will der Vorstand von Lufthansa das Ergebnis um 1,5 Milliarden verbessern. Neben einer stärkeren Integration der Töchter-Airlines stehen auch viele Einsparungen auf dem Programm.

Am Freitag erwarten auch die Arbeitnehmer-Aufsichtsräte der AUA (Austrian Airlines) Auskunft, wie es weitergeht. Der nächste Aufsichtsrat zum AUA-Sparkurs ist in Wien-Schwechat am 29. Februar. Da will der Vorstand schon erste Verhandlungsergebnisse berichten. Nach bisher bekannten Plänen plant die Lufthansa eine engere Integration ihrer Töchter Austrian Airlines, Swiss, Germanwings und Brussels Airlines. Die Flugpläne könnten enger aufeinander abgestimmt, zudem Technik, Verwaltung und IT-Systeme zentralisiert werden.

"Man wird voraussichtlich weniger Wert auf die Eigenständigkeit der Gesellschaften legen als bisher, meinte der Analyst der Frankfurter Metzler-Bank, Jürgen Pieper, gegenüber deutschen Medien. In der Vergangenheit habe die Lufthansa der AUA oder der mittlerweile verkauften British Midlands (bmi) eine zu lange Leine gelassen. Profitabel war hingegen die Swiss unterwegs.

Die AUA muss nicht nur beim Personalaufwand wieder sparen, auch von Zulieferern, Flughafen oder Behörden (z.b. Austro Control, Finanz) werden Gebührenzugeständnisse gewünscht. Zur Kollektivvertragsreform ist ein massiver Streit mit der Gewerkschaft entbrannt. Trotzdem gibt es mittlerweile wieder Verhandlungstermine. Laut der Zeitung "Österreich" trifft man sich am 14. Februar.