Sparpakete von

Europa "empört" sich

Proteste in Spanien, Portugal und Großbritannien. Polizei geht dagegen vor

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    Spaniens Polizei räumt den Puerta del Sol in Madrid.

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    Spaniens Polizei räumt den Puerta del Sol in Madrid.

Kurz vor dem Gründungstag der "Empörten"-Bewegung in Spanien haben am Samstag in zahlreichen Städten zehntausende Menschen gegen die Sparmaßnahmen der konservativen Regierung protestiert. In der Hauptstadt Madrid versammelten sich die Demonstranten auf dem zentralen Platz Puerta del Sol, wo eine große Kundgebung stattfand. Auch in Portugal und Großbritannien gab es Proteste.

Zu Trommelklängen riefen die Menschen in Madrid Slogans wie "Sie (die politische Klasse) vertritt uns nicht" oder "Nehmt die Straße ein". Vier Tage lang wollen die Demonstranten auf dem Platz, auf dem vor einem Jahr die Bewegung entstand, eine "permanente Versammlung" abhalten. Die Behörden haben dies verboten und forderten, dass die Demonstration um 22.00 Uhr Ortszeit endet. "Es ist wichtig zu zeigen, dass wir immer noch da sind", sagte eine 23-jährige Demonstrantin.

Polizei räumt Platz in Madrid
Als um 05.00 Uhr noch rund 500 "Empörte" auf dem zentralen Platz "Puerta del Sol" verweilten und manche davon ein Zeltlager errichten wollten, wurde der Platz von den Behörden geräumt. Es gab mindestens elf Festnahmen. Offizielle Angaben zur Teilnehmerzahl der Demonstration in Madrid gab es nicht. Insgesamt demonstrierten in rund 80 spanischen Städten zehntausende Menschen gegen die Politik von Ministerpräsident Mariano Rajoy.

Proteste auch in Portugal
Auch in Portugal gingen am Samstag mehrere tausend Menschen auf die Straße. In der Hauptstadt Lissabon versammelten sich am Abend 2000 Demonstranten. Weitere Proteste fanden in den Städten Porto, Coimbra und Faro statt. Auch Portugal wurde wie das Nachbarland Spanien von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise schwer getroffen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 15 Prozent.

Zeltstadt in London
In der britischen Hauptstadt London protestierten am Samstag hunderte Menschen gegen Sparpläne der Regierung unter dem konservativen Premierminister Cameron und die Macht der Banken. Sie versammelten sich vor der St. Paul's Cathedral, wo die "Occupy"-Bewegung bis Ende Februar ein Protestcamp hatte, das dann aber von der Polizei aufgelöst wurde. Später errichteten sie gut ein dutzend Zelte vor der Bank of England.

Kommentare

Der... ungebremste Zuzug hauptsächlich muslimischer Migranten lässt es offenbar enger werden auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Da müssen nun die Einheimischen lernen auch hinten anzustehen.

Herbst 1989: Hilflose Potentaten Herbst 1989 ging der Ostblock unter. Die Regime hatten den Volk nichts mehr zu sagen und verschwanden. Das Staatssystem des Ostblocks verschwand.

Und wo gibt es zur heutigen Situation im Westblock unterschiede? Im Osten ein total erstarrtes System des Kommunismus, völlig unfähig zu Reformen. Im Westen ein total erstarrtes System des Casinokapitalismus, völlig unfähig zu Reformen.

Es ist egal ob auf einen Wahlzettel 1 oder 5 unwählbare Parteien stehen, die ale einheitlich den selben Unsinn vertreten
http://politik.pege.org/2011-leistungsgesellschaft/

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