Sparpaket von

Streit der Sozialpartner

AK-Präsident Tumpel fordert höhere Steuern. WK-Präsident Leitl warnt aber

Sparpaket - Streit der Sozialpartner © Bild: APA/Schlager

Die Sozialpartner bleiben beim Sparpaket auf Konfrontationskurs. Während Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl neuerlich ausrückte, um Steuererhöhungen als standortschädlich zu geißeln, pochte AK-Präsident Herbert Tumpel erneut auf zusätzliche Einnahmen, etwa durch Steuern auf Finanztransaktionen und hohe Vermögen. Tumpel räumte ein, dass die mit 43 Prozent im EU-Vergleich ohnehin schon hohe Steuerquote damit weiter steigen würde, aber: "Das würde ich in Kauf nehmen."

Den Vorwurf des "Klassenkampfes" insbesondere gegen Bauern wies Tumpel im Ö1-"Mittagsjournal" zurück. Wenn aber Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer ständig darauf hinweisen würden, dass 31 Prozent der Arbeitnehmer wegen ihres geringen Einkommens keine Lohnsteuer zahlen würden, dann müsse man eben auch darauf aufmerksam machen, dass 30 Prozent der Selbstständigen, 36 Prozent der Kapitalgesellschaften und 90 Prozent der Bauern ebenfalls keine Einkommenssteuern leisten würden. "Ich will nicht Politik gegen die Bauern machen, aber ich will auch, dass Leistungsfähige einen Beitrag leisten", forderte Tumpel.

Leitl warnte indessen neuerlich vor neuen Steuern, insbesondere vor einer Erhöhung der Lohnnebenkosten. "Österreich ist bereits ein Hochsteuer- und Hochlohnland. Wer die Daumenschrauben weiter andreht, gefährdet unseren Europameistertitel in der Beschäftigung", warnte Leitl via Aussendung. Die Wirtschaft trage bereits jetzt die Hauptlast des Sozialstaats. Von den rund 42 Mrd. Euro an Sozialabgaben bringe sie 27 Mrd. Euro (über Arbeitgeberbeiträge, Anm.) auf. "Österreich befindet sich an einer gefährlichen Weggabelung: Nehmen wir die griechische Route oder jene der Schweiz und Schwedens?", so Leitl, der die Regierung aufforderte, "die notwendigen Reformen auf den Weg zu bringen".

Kommentare

Hoffe Tumpel und Hundsdorfer setzen sich jetzt endlich einmal gegen den ""wahren "" ÖVP OBMANN CHRISTOPF LEITL DURCH

Glaubt Hc Strache,das er die Absolute kriegt, ? er führt den Haiderschmäh gekonnt weiter ,nur kennen die Meisten die Strategie der FPÖ ,alles verdammmen,natürlich bessere Leute zu haben, den Sumpf gekämpfen ! HC Strache müste halt endlich zu den Telecom Millionen Stellung nehmen,die die FPÖ und BZÖ mitkassiert hat !? Schlagzeilen der FPÖ von früher ,gegen Tschechen Beitritt wegen den Benes-Dekreten(Umgefallen ),bessere Regierungs mitglieder (Justizminister Krüger,2 Wochen,Forstinger,Schmidt ,Grasser,Sickl,)oder kennt man Grasser nicht mehr ?)

Warum schimpft Tumpel als Großbauernschwiegersohn gegen die Bauern? Hat er vielleicht zu wenig vom Erbkuchen gekriegt ? Macht sich Herr Tumpel vielleicht Sorgen um die unverdienten Gagen der Nationalbank ? Tumpel als Arbeiterkammerchef und seine Frau als Nationalbankchefin ,Ihnen würde guttun auf 2/3 der Gage zu verzichten ( was soll sich da ein ehrlicher Steuerzahler denken !

Viennese melden

ÖGB +A.K als Berater? Das ist sicher der Witz des jahres! Ein Herr Foglar und ein Hr. Tumpel geben sich nun als die Superweisen aus. Der ÖGB ( auch die schwarzen) sollte erst einmal Wirtschaftskunde studieren, dann weiterreden. Tumpel als Gatte einer ehem. GD der EZB sollte es doch auch besser wissen. Im eigenen Haus sitzen Leute mit 5-6 Aufsichtsratsposten! Alle zusammen sitzen im Nationalrat und tun nun so, als ob sie nichts dafür könnten. Dieses Desaster haben wir doch solchen leuten wie Hundsdorfer, Tumpel, Foglar,Neugebauer zu verdanken. Jeder will nur seinen Sack auffüllen, alles andere ist Nebensache. Die sollten einmal ihre Gehälter beschneiden und nicht immer sagen "im internationalen Vergleich verdienen wir wenig" .Endlich einmal Leistung zeigen, das wäre nötig!

christian95 melden

Wo Foglar & Co die Arbeitnehmer vertreten, geht´s den Arbeitern nicht so gut! In den vergangenen 10 Jahren:

Beamte + 26% (Neugebauer ÖVP)
Angestellte -9% (Foglar & Co SPÖ)
Arbeiter - 19% (Foglar & Co SPÖ)

Zusammenbruch der Immobilienpreise in der Krise Wenn die Schuldenkrise noch durch die nächste Ölkrise ergänzt wird, Österreich binnen Monate zu Grichenland wird, dann wird nur eine Korrektur der Umverteilung die Situation retten können.

Umverteilung von den Menschen die produzieren zu denen die Immobilien haben. Seit Jahrzehnten muß immer mehr Prozent vom Einkommen fürs Wohnen ausgegeben werden.

Wär ist Reicher? Der österreichische Areiter dem vom 1500.-EUR nichts übrig bleibt, oder der chinesische der bei 400.-EUR jeden Monat 100.-EUR sparen kann?

Ein Verbot automatischer Mietanpassungen, die Miete bleibt gleich, auch wenn in der Hyperinflation der Liter Diesel schon 10.-EUR kostet. Nur so kann saniert werden. Die Umverteilung rückgängig machen.

Haben wir nicht schon genug\" Regieungen\"? Eine Bundesregierung und 9 Landesregierungen, eine Nebenregierung genannt Sozialpartnerschaft und nun wollen die Kammern auch noch Regierung spielen?

Genügen nicht schon 94 hochbezahlte Regierungsmitglieder und über 770 Abgeordnete?

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