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Solidarbeitrag: Reiche zur Kasse

Regierung verhandelt bis zuletzt - was Vermögende künftig blechen könnten

Sparpaket - Solidarbeitrag: Reiche zur Kasse

Bei den Verhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP für das Sparpaket gibt es bis zuletzt ein Tauziehen um die Deutungshoheit beim Solidarbeitrag für Spitzenverdiener. Am Donnerstagabend wurden aus Koalitionskreisen zwei Varianten als fix vermeldet, nämlich Steuerzuschläge auf das Jahreseinkommen (SPÖ-Wunsch) sowie auf das 13. und 14. Gehalt (ÖVP-Wunsch). Wer sich tatsächlich durchgesetzt hat, blieb vorerst offen.

Es kursierten bereits sehr konkrete Zahlen. Demnach soll bei Bruttomonatsgehältern ab 13.280 Euro (185.920 Euro pro Jahr) beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld der über diese Summe hinaus gehende Betrag mit 27 statt bisher sechs Prozent besteuert werden. Dies würde auf das Jahr gerechnet eine um drei Prozent höhere Einkommenssteuer bedeuten.

Ab 25.780 Euro im Monat (360.920 Euro pro Jahr) steigt die zusätzliche Besteuerung beim 13./14. Gehalt demnach auf 35,75 Prozent, was plus 4,5 Prozent Einkommensteuer entspricht. Ab 42.447 Euro (594.258 Euro pro Jahr) sollen es dann 50 Prozent sein, ein Einkommensteuer-Plus von 6,28 Prozent.

Kommentare

Es soll Leute geben, die dieses Geld \'verdienen\'. Also nicht einfach nur bekommen, so wie unsere Politiker, sondern wirklich hart dafür arbeiten, oder in der Vergangenheit hart dafür gearbeitet haben.

Und jetzt sollen diese, im schlimmsten Fall 50% (das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, die Hälfte) ihres Einkommens für die schwachsinnigen da oben hergeben? Wofür; Dass dieses Geld wie gehabt in dunkle Kanäle sickert und im Endeffekt nichts bringt.

Also; ich bin bei weiten nicht in Gefahr hier betroffen zu sein. Verstehe aber jeden der sauer ist. Ich wäre es nämlich auch.

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