Sparpaket von

Licht am Ende des Tunnels

Verhandlungen biegen in Zielgerade ein. Abschluss nächste Woche möglich.

Sparpaket - Licht am Ende des Tunnels © Bild: APA/DPA/Pleul

Die Verhandlungen der beiden Regierungsparteien über das Sparpakt biegen in die Zielgerade ein. Aus Verhandlerkreisen hieß es, man sei "auf einem guten Weg", ein Abschluss in der nächsten Woche sei möglich. Auch Frauen- und Beamtenministerin Heinisch-Hosek zeigte sich zuversichtlich, dass man "bald" ein Paket präsentieren können werde.

Nach Angaben der Verhandlungskreise steht mittlerweile "ein Großteil" der angestrebten Konsolidierung außer Streit. Die "Kronen-Zeitung" berichtet, dass die Verhandler von SPÖ und ÖVP von den angestrebten rund 27 Milliarden Euro an kumulativ berechneten Konsolidierungsbeiträgen bis 2016 etwa 22,5 Mrd. beisammen haben. Nur noch etwa 4,5 Mrd. Euro würden demnach fehlen. Nach APA-Informationen wird man allerdings für das heurige Jahr auf deutlich weniger als die angestrebten zwei Milliarden kommen. Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass das Paket erst im Frühjahr wirksam werden kann und zudem viele Strukturmaßnahmen nicht sofort greifen.

Die "Salzburger Nachrichten" berichten, dass sich die beiden Regierungsparteien darauf geeinigt hätten, bis 2017 insgesamt acht Milliarden Euro bei den Pensionen und 2,5 Mrd. Euro bei den Beamten einzusparen. Nach APA-Informationen handelt es sich dabei um Richtwerte, die genauen Zahlen seien noch in Verhandlungen, hieß es.

Solidarbeitrag für Spitzenverdiener
Einig sind sich die Koalitionsparteien laut den von Verhandlungskreisen bestätigten und von mehreren bereits Medien kolportierten Angaben auch über einen Solidarbeitrag für Spitzenverdiener. Für diese soll demnach das 13. und 14. Monatsgehalt zwar nicht voll mit 50 Prozent aber doch höher besteuert werden. Offen ist dabei noch die Bemessungsgrundlage, im Gespräch waren zuletzt 150.000 oder 200.000 Euro Jahreseinkommen.

Vollkommen offen ist noch die Frage einer Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer. In diesem Punkt drängt die SPÖ laut den Verhandlungskreisen nach wie vor massiv, die ÖVP bleibt hingegen bis jetzt bei ihrem strikten Nein.

Kommentare

galileo2
galileo2 melden

kann man nur hoffen, dass dann die beamten nicht auch ihre arbeit an das gekürzte Lohnniveau anpassen, denn dann wartest jahre auf einem bescheid u ob das der richtige weg ist mag ich bezweifeln. Krankenschwestern, Polizei, Finanzbeamte, Richter…….na dann gute nacht österreich.

christian95 melden

Beamte und Politiker beraten über ein neuerliches Belastungspaket Dabei werden sie sich doch nicht ihre eigenen Pfründe kürzen!

Pensionen weit jenseits der 14.000 bleiben weiterhin bestehen. Die Mrd. für Griechenland werden von den Kleinverdienern eingetrieben!

Bauernförderung im Flachland (lt. Regionalzeitung)

Hannes E. 132.830 Vorjahr 84.267 +58%
Christa E. 125.311 44.042 +185%
Herbert S. 122.210 87.859 +39%
Gutsv. 122.008 83.009 +47%
Leopold Z. 121.368 52.239 +132%
Helmut K. 120.542 60.274 +100%
Wolfgang L. 118.840 41.829 +184%
Josef K. 116.914 43.461 +169%
Maria S. 113.300 27.925 +306%
Herbert B. 112.326 38.699 +190%
Karin S. 111.114 18.992 +485%

und noch weitere 20 solcher Beispiele

christian95 melden

Bauern bekommen auch die gesamte MÖST rückvergütet Davon können Pendler nur träumen!

Nach einer Verordnung von Josef Pröll zahlen Bauern nur mehr € 200 Steuern im Jahr! So viel zahlen Arbeitnehmer im Monat!

Wer davon nur spricht gilt sofort als "Bauernhasser"......

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