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Zwei Hochwasser-Tote in Ostspanien

Nach tagelangen Regenfällen zahlreiche Straßenzüge und Landstriche unter Wasser

Hochwasser in Spanien © Bild: APA/EPA/Natxo

Bei Überschwemmungen in Ostspanien sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Tagelange Regenfälle hatten zahlreiche Straßenzüge und Landstriche unter Wasser gesetzt. Wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte, war ein junger Mann in der Gegend von Castellon mit seinem Auto von den Wassermassen mitgerissen worden. Er wurde in der Nacht zum Dienstag tot aus dem Wagen geborgen.

In der Ortschaft La Pobla de Benifassa stürzte eine junge Frau in einen Hochwasser führenden Fluss. Ihre Leiche wurde nach einer längeren Suchaktion aus dem Wasser geborgen. In der Gegend von Teruel entgleiste ein Personenzug, nachdem Erdmassen auf die Gleise gerutscht waren. Nach Angaben der Bahngesellschaft Adif wurde niemand verletzt.

In der Provinz Castellon retteten Helfer mehr als zwei Dutzend Menschen, die in ihren Wohnungen oder Autos von Wassermassen eingeschlossen worden waren. In der Ortschaft Burriana wurde eine Siedlung mit 75 Bewohnern vorübergehend evakuiert. In der Kleinstadt Alcira südlich von Valencia fiel wegen des Hochwassers der Unterricht an den Schulen aus. Dort waren nach Angaben der Behörden 148 Liter Regenwasser pro Quadratmeter niedergegangen.

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