SP-Bedingungen: Gusenbauers Ultimatum

Deadline: Bis 8. Jänner muss Rot-Schwarz stehen. Sonst kommt ,Plan B‘.

SP-Bedingungen: Gusenbauers Ultimatum

Alfred Gusenbauer will am 11. Jänner Rot-Schwarz angelobt haben – oder eine Minderheitsregierung. Ein Muss: Aus für die Studiengebühren.

Zumindest das Essen schmeckte den beiden Herren. Gastgeber Heinz Fischer versuchte offenbar nach dem leicht verstaubten Motto „Liebe geht durch den Magen“ die zwei Streitparteien, SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer und ÖVP-Obmann Wolfgang Schüssel, wieder näher zueinander zu bringen. Dienstagmittag in der Hofburg zog der Bundespräsident dabei sämtliche Register: Für den Noch-Kanzler gab es sein Lieblingsgetränk Bier, Bonvivant Gusenbauer wurde ein edler burgenländischer Rotwein serviert, und alle drei aßen zunächst Grießnockerlsuppe und dann Wiener Tafelspitz mit Apfelkren, Schnittlauchsauce, Erdäpfelrösti und Spinat – wovon Schüssel eine Extraportion nahm. Beim souper à trois einigte man sich dann auf einen Zeitplan:

Das Misstrauen bleibt. Bis zum 8. Jänner müsse entschieden sein, ob eine rot-schwarze Regierung zustande kommt „oder eben nicht“, wie es SP-Chef Alfred Gusenbauer im NEWS-Interview ultimativ fordert.

Vordergründig gibt sich der rote Vorsitzende betont optimistisch: „Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Wenn nötig, machen wir nächste Woche noch zwei große Verhandlungsrunden und danach am 28. oder 29. Dezember noch welche.“

Allerdings: Nur die rosarote Brille hat offenbar selbst Gusenbauer nicht auf. Immer schränkt er seinen Optimismus gleich wieder ein: „Wenn Vernunft vorhanden ist und die sinnlos-negativen Begleittöne eingeschränkt werden oder verschwinden, dann gibt es eine gute Chance darauf.“

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