Sonnenbrand garantiert von

Sonnenschutz: Die
häufigsten Irrtümer

Wir räumen mit den fünf größten Fehlern in Sachen Eincremen auf

Mann mit Sonnenbrand © Bild: Shutterstock.com

Sie cremen sich vor dem Aufenthalt im Freien brav ein - und haben danach trotzdem einen üblen Sonnenbrand? Dann sind Sie wohl einem oder gleich mehreren Sonnenschutz-Fehlern aufgesessen. Wir räumen mit den häufigsten Irrtümern in Sachen Eincremen auf.

1. Ein bisschen Creme genügt

Fehler Nummer eins: Sie tragen zu wenig Sonnencreme auf. Während man pro Quadratzentimeter Haut zwei Milligramm Sonnenschutzmittel verwenden sollte, wird meist nur die Hälfte davon geschmiert. Der auf der Verpackung angegebene Schutz kann so nur zu einem Bruchteil gehalten werden. Tatsächlich braucht ein Erwachsener rund 30 Milliliter oder sechs große Teelöffel voll Sonnencreme.

2. Einmal eincremen reicht

Vor dem Sonnenbad eincremen und fertig? So einfach ist das nicht! Denn durch Schweiß und Abrieb geht ein Teil des aufgetragenen Sonnenschutzmittels verloren und der Sonnenschutz ist nicht mehr vollständig gegeben. Wer seine Haut angemessen schützen will, sollte daher regelmäßig nachcremen.

3. Nachcremen verlängert die Schutzdauer

Wer häufig nachcremt, kann dann auch länger in der Sonne braten, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Richtig? Falsch! Denn die errechnete Verweildauer verlängert sich durch das Nachcremen nicht - sie wird lediglich gesichert. Mit anderen Worten: Sie sollten sich nicht länger in der Sonne aufhalten, als - abhängig von ihrem Hauttyp und dem verwendeten Schutzfaktor - empfohlen.

4. Sonnencreme blockiert Vitamin D

Aus Sorge, die Vitamin-D-Produktion zu blockieren, verzichten Sie gänzlich auf Sonnencreme? Keine gute Idee! Und außerdem gar nicht notwendig. Denn Sonnenschutzmittel - sofern es sich nicht um solche mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor oder gar Sunblocker handelt - hindern Ihren Körper nicht daran, das für die Knochen so wichtige Vitamin zu produzieren. Außerdem genügt es bereits, sich einige Minuten leicht bekleidet im Freien aufzuhalten, um den Vitamin-D-Spiegel auf normalem Niveau zu halten. Ein Stundenlanges Sonnenbad ohne Schutz ist hierfür nicht notwendig.

5. Vorgebräunte Haut muss nicht eingecremt werden

Unter Sonneneinstrahlung verdickt sich die Hornschicht, die Pigmentierung der Haut nimmt zu und wird als Bräune sichtbar. Damit erhöht sich zwar der Eigenschutz, doch UV-Strahlung, Salzwasser und Wind trocknen die Haut aus, wodurch UV-Licht intensiver eindringen kann. Der Eigenschutz von vorgebräunter Haut reicht daher nicht aus, die durch UVA-Licht im Solarium ausgelöste kurzfristige Bräune schon gar nicht.

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