Leben von

Song Contest: So lief
das zweite Halbfinale

Wer es ins Finale geschafft hat und wer nach Hause fahren muss

  • Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun und Alice Tumler
    Bild 1 von 20 © Bild: APA/EPA/GEORG HOCHMUTH

    Die ESC-Moderatorinnen Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun und Alice Tumler.

  • AUSTRIA EUROVISION SONG CONTEST 2015
    Bild 2 von 20 © Bild: APA/EPA/GEORG HOCHMUTH

    Conchita Wurst während des zweiten Halbfinales.

Bei für Mai durchaus ungewöhnlich niedrigen Temperaturen aber zumindest durchgehend trockenen Fußes fanden sich am Donnerstagabend am Wiener Rathausplatz wieder tausende Menschen ein, um das zweite Semifinale des Song Contests gemeinsam zu schauen. Der Favorit des Eurovision Village war dabei klar jener der Buchmacher: der Schwede Mans Zelmerlöw mit "Heroes".

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Er erntete mit Startnummer 13 auch tatsächlich - zusammen mit Israel - den meisten Applaus, noch bevor er es überhaupt auf die Bühne geschafft hatte. Auch während seiner Performance herrschte Partystimmung. "Schweden gewinnt das", meinten nach Zelmerlöws Auftritt gleich mehrere Fans. Den Auftakt machte am Donnerstag aber erst einmal Litauen. "Eurovision, make some noise!", rief Vaidas Baumila - eine Aufforderung, der durchaus auch beim Public Viewing nachgekommen wurde.

© Video: APA

Aus für Irland

"Ich würde mir wünschen, sagen zu können, Irland kommt weiter. Aber ich glaube leider nicht", zeigte sich ein irischer Fan im Vorfeld pessimistisch. Stattdessen glaube er an Schweden und Israel - nicht zu Unrecht, wie sich nach der Show herausstellte. Molly Sterling aus Irland musste leider nach Hause fahren.

San Marino schafft es nicht ins Finale

Von "Chain of Lights" aus San Marino waren die Fans im Village dagegen sichtlich ganz angetan - was auch das Licht bewies. Denn per Osram Lightify-App konnten die Besucher am Rathausplatz direkt ihre Wertung abgeben. Für Michele Perniola und Anita Simoncini färbte sich die Bühne erstmals grün, was immerhin fünf Punkte auf der ESC-Farbenskala bedeutete. Für das Finale reichte es dann dennoch nicht.

Im Village hat man übrigens gegenüber der TV-Übertragung im ORF nicht nur den Vorteil der Gesellschaft: Statt Werbepausen sieht man am Rathausplatz Conchita, die die Künstler im Green Room interviewt.

"Düstere" Norweger sind weiter

"Wir sind heuer ein bisschen düster", gab eine Norwegerin zu. Dennoch hoffe sie auf ein Weiterkommen, denn "es ist auch ein super Song". Die Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. "A Monster Like Me" von Mörland und Debrah Scarlett wurde der kleinen Favoritenrolle gerecht. Und auch die Bühnenbeleuchtung kletterte in gelbe sieben bis acht Punkte-Höhen.

Für Israel schwenkten am Rathausplatz gleich mehrere Fans teils auch große Fahnen. Nadav Guedj brachte mit "Golden Boy" das Village zum ersten Mal zum Klatschen, Jubeln und Beben. Für Aserbaidschan hatten es dagegen nicht so viele Menschen vor die Videowall geschafft. Aber auch die anderen Nationen jubelten für den immer wieder auch als Favoriten gehandelten Elnur Hüseynov - gelbe Lichtwertung für "Hour Of The Wolf". Auch der Rest Europas zeigte sich ähnlich begeistert.

Flaggenmäßig gut vertreten war an diesem Abend übrigens auch Slowenien. Dementsprechend wurden Maraaya und "Here For You" gefeiert. Manche Fans probten sogar artistische "auf den Schultern sitzen und Fahnen schwenken"-Manöver.

Gejubelt wurde übrigens auch für Teilnehmer, die heute gar nicht gesungen haben: Vor allem Il Volo aus Italien und die österreichischen ESC-Starter The Makemakes sorgten bei ihren Interviews für Begeisterungsstürme am Rathausplatz. Wie auch schon am Dienstag bewies das Public Viewing-Publikum ein ziemlich sicheres Gespür: Alle Lieblinge schafften es ins Finale.

Wer es ins Finale geschafft hat:

Die Gewinner des zweiten Halbfinales:

ASERBAIDSCHAN Elnur Hüseynov "Hour Of The Wolf"
ISRAEL Nadav Guedj "Golden Boy"
LETTLAND Aminata Savadogo "Love Injected"
LITAUEN Monika Linkyte & Vaidas Baumila "This Time"
MONTENEGRO Knez "Adio"
NORWEGEN Mörland & Debrah Scarlett "A Monster Like Me"
POLEN Monika Kuszynska "In The Name Of Love"
SCHWEDEN Mans Zelmerlöw "Heroes"
SLOWENIEN Maraaya "Here For You"
ZYPERN Giannis Karagiannis "One Thing I Should Have Done"

Die Gewinner des ersten Halbfinales:

ALBANIEN Elhaida Dani "I'm Alive"
ARMENIEN Genealogy: "Face The Shadow"
BELGIEN Loic Nottet: "Rhythm Inside"
ESTLAND Elina Born & Stig Rästa "Goodbye To Yesterday"
GEORGIEN Nina Sublatti "Warrior"
GRIECHENLAND Maria Elena Kiriakou "One Last Breath"
RUMÄNIEN Voltaj "De la capat"
RUSSLAND Polina Gagarina "A Million Voices"
SERBIEN Bojana Stamenov "Beauty Never Lies"
UNGARN Boggie "Wars For Nothing"

Wer im zweiten Halbfinale ausgeschieden ist:

IRLAND Molly Sterling "Playing With Numbers"
ISLAND Maria Olafsdottir "Unbroken"
MALTA Amber "Warrior"
PORTUGAL Leonor Andrade "Ha um mar que nos separa"
SAN MARINO Michele Perniola & Anita Simoncini "Chain Of Lights"
SCHWEIZ Melanie Rene "Time To Shine"
TSCHECHIEN Marta Jandova & Vaclav Noid Barta "Hope Never Dies"

Kommentare

Drei Moderatorinnen und alle Drei mies. Das könnte Eine auch machen und es wäre billiger. Aber wir ham's ja !

Drei Moderatorinnen, alle drei mies, da würde eine reichen, und billiger wäre es auch. Aber wir ham's ja!

Die Dritte im Bunde sollte auch an sich arbeiten....schreckliche Kommunikation und unglaublich eingebildet.....!

und bitte gib arabella was ordentliches zum anziehen, so lächerlich sind ihre denver-clan outfitte. und miriam soll englischnachhilfe bekommen. dringend.

die fadeste party seit menschengedanken. die moderation katastrophal. die schweden sollen die favoriten sein?! ätzend.

Bin ich froh wenn der Rummel vorbei ist, Wurst hin oder her irgendwann kann man das Ganze nicht mehr hören und sehen, das ist das Problem, in Österreich da wird alles so lange betrieben bis man genervt ist. Den Hype um das neue Lied von Wurst kann ich persönlich nicht verstehen....geht mir echt am Geist...aber weil er/sie anders, ist alles so toll !!!

Roy2010

Warum soll 3 Tutsi moderieren? Ein Mann könnte das allein.

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