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Die Ukraine gewinnt
den Song Contest 2016

Österreichs Kandidatin Zoe wegen schlechter Jury-Wertung nur auf Platz 13

  • Die Ukraine gewinnt den Song Contest 2016
    Bild 1 von 28 © Bild: Janerik Henriksson/TT

    Platz 1: Ukraine

    Die Ukraine hat den 61. Eurovision Song Contest gewonnen.

  • Die Ukraine gewinnt den Song Contest 2016
    Bild 2 von 28 © Bild: APA/AFP/Janerik Henriksson/TT

    Platz 1: Ukraine

    Insgesamt kam die Sängerin Jamala auf 534 Punkte.

Ein politischer Eurovision Song Contest endete mit dem Sieg eines politischen Liedes: Die Ukrainerin Jamala kann mit ihrer traurigen Ballade "1944" den Bewerb in Stockholm für sich entscheiden. Ihr Lied handelt formal von der Deportation der Krimtartaren unter Stalin - ist aber selbstredend auch als Kommentar auf die aktuelle politische Lage der von Russland annektierten Halbinsel zu werten.

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Insgesamt kam die Ukraine auf 534 Punkte. Auf Platz 2 des Feldes etablierte sich Australien mit Sängerin Dami Im und ihrer Ballade "Sound Of Silence" mit 511 Punkten. Der im Vorfeld hoch gehandelte Russe Sergej Lasarew (Sergey Lazarev) reihte sich mit 491 Punkten relativ nah auf Platz 3 ein. Eine Überraschung ist der vierte Platz für die Bulgarin Poli Genova (307 Punkte) und den schwedischen Popsong "If I Were Sorry" von Frans (261 Punkte).

Zoe dank Fachjury nur auf Platz 13

Österreichs Kandidatin Zoe konnte sich mit 120 Punkten beim Publikum mit einem hervorragenden achten Platz durchsetzen. Da die internationalen Fachjurys die 19-Jährige mit "Loin d'ici" allerdings nur mit 31 Punkten bedachten und ihre damit Platz 24 von 26 Nationen bescherten, stand am Ende Platz 13 mit 151 Punkten.

Zoe beim Song Contest 2016
© APA/AFP/Jonathan Nackstrand Zoe schafft es nur auf Platz 13

Insgesamt zeigte sich beim Bewerb das Teilnehmerfeld heuer stilistisch breit aufgestellt - von der Countrynummer des Niederländer Douwe Bob, "Slow Down", über zahlreiche Powersongs wie demjenigen der Australierin Dami Im ("Sound Of Silence") bis hin zur klassischen ESC-Schmachtballade der Tschechin Gabriela Guncikova ("I Stand"). Österreich steuerte mit Zoe französischen Popchanson bei, Belgien durch Laura Tesoro und "What's The Pressure" Partyfunk. Ein verbindendes Element vieler Beiträge war dabei das Einflechten von Hip-Hop-Elementen zumindest im Bezug auf die Tanzbewegungen.

Show überraschend schwerfällig

Qualitativ durchwachsen nach den beiden herausragend aufwendigen und amüsanten Halbfinals präsentierte sich indes die Show als solches überraschend schwergängig. Allein für die Einführung der Teilnehmerländer zu Beginn wurden sechs zähe Minuten zu schwedischer DJ-Musik verbraucht. Auf eine klassische Eröffnungsnummer des Moderatorenduos Petra Mede und Mans Zelmerlöw wartete man hingegen vergebens.

Russland beim Song Contest 2016
© APA/AFP/Jonathan Nackstrand Sergey Lazarev sang für Russland

Deren große Stunde schlug erst in der Wartepause zwischen dem letzten Act und der Verkündung der Punkte, setzten die beiden doch zu einer ESC-Veräppelungsnummer unter dem Titel "Love Love Peace Peace" an, in der die vermeintlich sicheren Tipps für einen Song-Contest-Auftritt verbraten wurden - von den butterstampfenden Polinnen aus 2014 über die russischen Babuschkas aus 2013 bis zum brennenden Klavier der österreichischen Makemakes aus dem Vorjahr.

Justin Timberlake beehrt den Song Contest

Der eigentliche Knaller war aber der Auftritt von Superstar Justin Timberlake mit seiner neuen Nummer "Can't Stop The Feeling". "Ich bin selbst nervös", zeigte sich der Sänger im Interview vor seinem Auftritt mit Understatement. Dann verstieß der 35-Jährige bei seinem Pauseneinsatz aber klar gegen die ESC-Regeln und hatte anstelle der erlaubten sechs ganze 20 Bandmitglieder auf der Bühne. Zugleich wäre mit dem aktuellen Song bei einem theoretischen ESC-Antritt für die USA, wo der Song Contest heuer erstmals live übertragen wurde, wohl auch nicht mehr als ein solider Mittelplatz drin gewesen.

Justin Timberlake singt beim Song Contest 2016
© APA/AFP/Jonathan Nackstrand Justin Timberlake beim Song Contest

Kommentare

Es war wahrscheinlich Ziel Putin eins auszuwischen. Dazu kommt das die keine Kohle haben den da unten zu veranstalten. Wer zahlt das=? Die EU und unsere roten Fraktionsmitläufer werden dafür schon sorgen.

naja was tolles war da überhaupt net dabei, die hörten sich meist alle gleich an und die aufmachung war ja mitunter peinlich-hab den mist 30 jahre nicht angeschaut-30 min gestern reichten für die nächsten

Man sieht wieder klar was da geschoben wird.

Was sitzen eigentlich in dieser Jury für Witzfiguren ??? wenn die so aussehen wie die , die von jedem Land (einschließlich unserer Kathi)
die Punkte bekanntgeben , dann wundert mich das nicht was da rauskommt .. Man merkt das Publikum ist gescheiter als diese Spinner

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