Eurovision von

Song Contest 2015: ÖVP für
"Totalumbau" des 15. Bezirks

Hanschitz "will Bezirk bis auf Grundfeste neu gestalten". Explosion der Gastro-Preise?

Die Wiener Stadthalle. © Bild: APA/Hans Klaus Techt

Geht es nach der Wiener ÖVP, soll die Entscheidung des ORF, den Song Contest 2015 in der Stadthalle in Rudolfsheim-Fünfhaus auszutragen, auch Auswirkungen auf den Rest des Bezirkes haben. Georg Hanschitz, ÖVP-Obmann des 15. Bezirks, forderte am Freitag in einer Aussendung nicht nur ein neues Gewerbe- und Wirtschaftskonzept, sondern gleich auch einen "Totalumbau" des gesamten Bezirkes.

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"Ich will den Bezirk bis auf die Grundfeste neu gestalten", so Hanschitz. Dabei gehe es ihm vor allem um bisher nicht oder nur schlecht genutzte Flächen. Neben der Stadthalle, "die schon längst einer Neugestaltung hätte unterworfen werden müssen", drängt der Obmann vor allem auf die Nutzung des Areals hinter dem Westbahnhof, wo ein "Central Business Park" zur wirtschaftlichen Grundlage von Rudolfsheim-Fünfhaus entstehen soll.

Zusätzlich wünscht sich Hanschitz u.a. eine "Frischzellenkur" für Gastronomie und Verweilorte wie etwa den Schwendermarkt. Die Märzstraße soll zur Straße der Kreativwirtschaft avancieren. "Wir stehen vor einem Wendepunkt im Umgang mit ungenutzten Bezirksteilen und Potenzialen in Wien, denn die Stadt wächst und kann es sich nicht länger leisten, Flächen ungenutzt zu lassen", meinte der ÖVP-Obmann.

Wiener Gastro-Chef warnt vor übertriebenen Preisen

Natürlich wollen auch Wiens Wirte vom Song Contest 2015 profitieren. Das Großevent in der Stadthalle werde ein "absoluter Umsatzbringer" sein, prophezeite Willy Turecek, Gastro-Spartenobmann in der Wiener Wirtschaftskammer. Er warnte die Kollegenschaft allerdings vor unverhältnismäßigen Preisen rund um den Singwettbewerb: "Ich hoffe, es wird in Sachen Preispolitik nicht übertrieben."

Er werde die Branchenmitglieder ersuchen, nicht kurzfristig zu denken. Denn schließlich gebe es auch noch eine Zeit nach dem Song Contest. Österreich sei in der Gastronomie ein "Billigland" und das solle sich auch nicht wesentlich ändern. Kulinarisch will man sich jedenfalls etwas Besonderes überlegen. Laut Turecek ist die Sparte bereits mit der Planung eines "schönen, kochbaren und auch leistbaren Eurovisionsmenüs" beschäftigt, das interessierte Wirte in ihren Lokalen anbieten können. Der Kreativität auf der Speisekarte seien im Hinblick auf die Megaveranstaltung aber sowieso keine Grenzen gesetzt: "Es wird sicher nicht nur der Wurst-Salat gut gehen."

Hotellerie rechnet nicht mit großer Steigerung

Einigermaßen unbeeindruckt zeigt sich indes die Hotellerie. "Wir rechnen nicht mit allzu viel Steigerung", schließlich finde das Song Contest-Finale am Pfingstwochenende statt, "und zu Pfingsten ist Wien immer voll", erklärte Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), der APA. Mit 60.000 Betten habe man jedenfalls genug Kapazitäten. Was die Preisentwicklung anbelangt, könne man jetzt noch nichts Konkretes sagen. Aber auch hier geht Reitterer von nicht allzu hohen Steigerungen aus, da das Niveau zu Pfingsten sowieso immer höher liege. Einmal mehr bekräftigte die ÖHV-Chefin, dass Zimmer in Wien per se sehr niedrigpreisig vergeben würden: "Wir müssen den Mut haben, endlich das zu verlangen, was es wert ist."

Auf konkrete Zahlen will man sich auch beim Wien-Tourismus noch nicht einlassen. Die Nächtigungszahlen könnten noch nicht abgeschätzt werden. Das hänge auch davon ab, wie viele Tickets für die Semifinale und das Finale aufgelegt werden und wie hoch der Anteil der ausländischen Käufer ist. Angesichts von insgesamt 180 Mio. erwarteten TV-Zusehern sei der Werbewert aber jedenfalls "so gut wie unbezahlbar", so ein Sprecher.

Kommentare

Geldverschwendung pur für diesen Schwachsinn, der keinen interessiert und musikalisch eine Katastrophe ist!!! Kein Land will diesen Bewerb, nur dummen Igel sind stolz darauf!!!!

Tavington melden

Peinliche Gegend.

simm1111
simm1111 melden

Echt wahr, man könnte aber den kompletten 15. Bezirk schleifen und alles neu aufbauen, und den 16. Bezirk auch gleich!!

christian95 melden

Das ist doch nur wieder einmal nur ein halber Vorschlag.
Wo bleibt das Finanzierungskonzept?
In der Wr. Stadthalle sind die kleinen Notausgänge nicht mehr "Stand der Technik". Niemand denkt dieses an die heutigen Vorschriften anzupassen.

Katongo melden

Warst du jemals in der Wiener Stadthalle? Seltsam. Mir sind die "kleinen Notausgänge" bei zahlreichen Konzerten nie aufgefallen.

Kannst du deine Aussage belegen? Natürlich nicht. Von dir kommt nur Müll. Aber was will man sich bei dir anderes erwarten.

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Die ÖVP sollte vielleicht einmal in dem Grätzel spazieren gehen, bevor Sie aufschreibt und von TOTAL Umbau usw. redet. Vor allem die Gegend rund um die Lugner City ist nun wirklich keine Vorzeigegegend, für die man in Europa beneidet wird, sondern eher das Gegenteil.

Katongo melden

So schlimm wie du behauptest ist es aber auch nicht!

christian95 melden

In Wien als "Kulturmetropole" ist Multi-Kulti gefragt. Kulturelle Bereicherung nennt man die Gegend um die Lugner City. Ranghohe Moslemvertreter besorgen sich stappelweise vor jeder Wahl Wahlkarten. Seit vielen jahren sind solche Leute SPÖ Abgeordnete....

Katongo melden

Blöd nur, dass man sich als österreichischer Staatsbürger nur eine Wahlkarte besorgen kann !!! .... Und vielleicht ist's dir entgangen aber Österreich war schon in der K. und K. Monarchie "Multi-Kulti"

Aber wahrscheinlich hast du dein Provinznest noch nie verlassen, ansonsten wüsstest du, dass in jeder Hauptstadt verschiedene Kulturen, Religionen und Hautfarben Miteinander leben.

seidenstraße
seidenstraße melden

du hast recht, katongo, nur österr.staatsbürger erhalten wahlkarten, traurig nur, wer so aller eingebürgert wird, um als stimmvieh für die sp zu agieren.

sogen.kuk-multikulti gabs deshalb nicht, weil auch die zuzügler zu österreich gehörten, deutsch darob ganz gut beherrschten.

in wien existieren parallelgesellschaften - und zwar keineswegs miteinander harmonierende. die leben gegeneinander.

Katongo melden

Aha. Ich glaub du hast in Geschichte nicht aufgepasst. Zur K. und K. Monarchie zählten Länder wie Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Italien, Serbien usw.

Gerade mal 23 Prozent sprachen Deutsch, 19 Prozent Ungarisch - Ganz zu schweigen von den anderen Sprachen wie Tschechisch, Polnisch, usw.

Zur Abwechslung wär's mal schön wenn du deine Aussagen auch belegen könntest.

Katongo melden

Stimmvieh für die SPÖ .... Aha .... Und das weisst du weil?

Mal dran gedacht, dass eine ÖVP oder SPÖ mangels Alternativen so viele Stimmen erhält? Der Österreicher ist zu intelligent um auf die rechte Hetze einer FPÖ hereinzufallen .... Die Grünen sind mit bestimmten Ansichten zu weit links ..... BZÖ? Stronach? Da braucht man nichts zu sagen .... NEOS? Müssen sich erst beweisen ....

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