Sommergespräche 2012 von

Wolf zog keine Zähne

817.000 Zuseher sahen drittes ORF-"Sommergespräch" – Pfadfinder empört

Sommergespräche 2012 - Wolf zog keine Zähne © Bild: APA/ORF/Badzic

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache und Armin Wolf haben am Montagabend einen Quotenrekord geschrieben. Durchschnittlich 817.000 Zuseher verfolgten das dritte "Sommergespräch" auf ORF 2, was einem Marktanteil von 31 Prozent entspricht. Diese Ausgabe der "Sommergespräche" war damit die reichweitenstärkste seit es die Polit-Gespräche gibt, wie der ORF am Dienstag in einer Aussendung mitteilte.

Bis zu 852.000 Zuseherinnen und Zuseher ließen sich das gestrige ORF-"Sommergespräch" am Montag, dem 27. August 2012, von Armin Wolf mit FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache nicht entgehen. Im Schnitt waren 817.000 dabei.

Die Jubelreaktion der FPÖ ließ denn auch nicht lange auf sich warten. In einer Aussendung sah sich Generalsekretär Harald Vilimsky bestätigt, "dass die Österreicher an freiheitlichen Inhalten und an neuen Wegen jenseits der hiesigen großkoalitionären Brüsseler-Kniefalls-Politik großes Interesse hätten". Dass das rege Zuseherinteresse für die diesjährigen "Sommergespräche" auch an der Leistung von Moderator Armin Wolf liegen muss, zeigt die Tatsache, dass auch die vorigen beiden Ausgaben mit BZÖ-Chef Josef Bucher und Grünen-Chefin Eva Glawischnig Spitzenquoten einfahren und die beiden Politiker ihre Zuschauerzahlen jeweils verdoppeln konnten. Das nächste "Sommergespräch" führt Wolf am 3. September um 21.05 Uhr in ORF 2 mit ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger.

Pfadfinder empört über Straches Tante
Wien (APA) - Das ORF-"Sommergespräch" mit FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat die Pfadfinder empört. In einem filmischen Kurzporträt hatte die Tante des Spitzenpolitikers, angesprochen auf dessen ihm vorgeworfene Teilnahme an "Wehrsportübungen", gemeint: "Und politisch, ich glaub wenn man die Pfadfinder anschaut, da sind oft schlimmere Spiele im Wald gespielt worden." In einer Aussendung am Dienstag drohten die Pfadfinder nun mit rechtlichen Schritten, sollte sich Straches Tante nicht entschuldigen.

Kommentare

Erbärmlich! Higgs70 zitiert wörtlich aus aus Straches Facebook-Seite:

"Die damalige Besprechung über Ernst Jüngers Buch „Der Waldgang“ auf meiner Homepage wurde nicht von mir, sondern von meinen Mitarbeitern verfasst. Ohne mein Wissen wurden dabei sechs Sätze aus einer anderen Besprechung über dieses Buch übernommen. Meine Mitarbeiter hatten offenbar Angst davor, mir diesbezüglich die Wahrheit zu sagen und haben mich nicht vollständig informiert. [...]"

Wenn der Text nicht von HC selber stammt, warum zitiert er auf seiner Facebookseite nicht urheberrechtlich korrekt den oder die die tatsächlichen Verfasser? Es ist nach den Erfahrungen ohnehin eine Ausrede, aber wenn es stimmen würde, was er sagte, wäre HC ein Plagiator. Dass er die Verantwortung auf Mitarbeiter abwimmelt ist erbärmlich!

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Verzichten Auf Strache -Interviews soll man in Hinkunft verzichten. Der Wahrheitsgehalt der Aussagen des von Wolf überführten Schwindlers und Plagiators ist offensichtlich immer fraglich.

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Re: Verzichten "Vielen Zuschauern war noch das letzte Aufeinandertreffen von Armin Wolf mit HC Strache in Erinnerung. Vor sechs Jahren moderierte Wolf zum bisher letzten Mal die Sommergespräche und bei seinem Interview mit HC Strache führte er den FPÖ-Chef öffentlich vor, als er zeigte, dass dieser die Rezension zu einem Buch von einer rechtsextremen Homepage übernommen hatte.

Die Überraschung stand Strache ins Gesicht geschrieben, als sich zeigte, dass diese Episode zum Einstieg des Sommergesprächs erneut Thema wurde. Dem Moderator gelang es nachzuweisen, dass der FPÖ-Chef in öffentlichen Statements zu dieser Causa die Unwahrheit gesagt hatte."

Quelle: Aus einem Kommentar von Daniel Steinlechner

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Re: Verzichten Und trotzdem hat er\'s wieder abgestritten.

Doch plötzlich gibt\'s auf seiner Face-book-Seite eine Klarstellung: "Die damalige Besprechung über Ernst Jüngers Buch „Der Waldgang“ auf meiner Homepage wurde nicht von mir, sondern von meinen Mitarbeitern verfasst. Ohne mein Wissen wurden dabei sechs Sätze aus einer anderen Besprechung über dieses Buch übernommen. Meine Mitarbeiter hatten offenbar Angst davor, mir diesbezüglich die Wahrheit zu sagen und haben mich nicht vollständig informiert. Dadurch kam dieses Missverständnis zustande. Im „Sommergespräch“ von 2005 vermittelte sich mir außerdem fälschlicherweise der Eindruck, Armin Wolf behaupte, zwei ganze DIN-A4-Seiten seien in der Buchbesprechung kopiert worden.....ff

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Re: Verzichten ..... Herr Wolf hat dies aber weder damals noch beim gestrigen „Sommergespräch“ unterstellt, sondern völlig korrekt gehandelt. Daher ziehe ich meine diesbezüglichen Vorwürfe gegen Armin Wolf selbstverständlich zurück."

Also alles nur ein Missverständnis. Moi liab! Keine Entschuldigung, dass er die Zuschauer gleich zwei mal belogen hat.
Aber seine Fans verzeihen alles wie\'s aussieht. Eine Frau Doris.... schreibt z.B." Herr Wolf stellt immer so komische Fragen! Darf er das überhaupt?Ich meine man sollte Hans(sic!)-Christian die Fragen vorher zukommen lassen und ihn dann frei reden lassen. Aber so sind\'s halt beim ORF"

Ja,ja, diese pösen,pösen,linkslinken Medien.

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Re: Verzichten higgs70:
Ja das ist erbärmlich: Wenn etwas schief geht, dann schiebt dieser Chef-Imitator die Schuld auf seine Mitarbeiter. In jeder seriösen Firma weiß man, dass der Abteilungsleiter oder Bereichsdirektor die Verantwortung für alles trägt, was in seinem Bereich passiert. Eine traurige Figur, die die selbst zu verantwortenden Fehler, Lügen, Plagiate etc. auf seine Mitarbeiter abwimmelt würde umgehend gefeuert werden.

Brauchen wir wirklich so einen \"Staatsfunk\"? SPÖ+ÖVP versorgen weiterhin auch beim ORF( im Proporz) ihre Parteigünstlinge mit hochbezahlte Jobs. Um das zu fianzieren müssen wir immer höhere Zwangsbeiträge bezahlen.

So wie in Nordkorea & Co versorgen uns diese Leute dann mit "unabhängigen Informationen".

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Wo ist JÖRG HAIDER... er war zumindest Landeshauptmann und brachte die FPÖ in die Regierung um mitzuentscheiden...
Bilanz Straches: 7 JAHRE politisch im Land auf der Oppostionsbank und nix mitentscheiden können
...ein politscher Sumpf in Kärnten, Karrikaturen in Facebook, Witwentröster in Wien,...

Was hat uns die FPÖ in Österreich politisch in den letzten 7 Jahren gebracht und was hat sie uns an Parteie-Förderungen und Gehältern gekostet ??

christian95 melden

Nicht nur die FPÖ: Weiterhin wird JEDE politische Funktion gleich 10 fach besetzt! Einmal im Bund und 9 x mit gleichen Aufgaben in den Ländern.

Das kleine Österreich hat 94 hochbezahlte Regierungsmitglieder und über 770 Abgeordnete.

Statt zu sparen beschäftigt sich die Regierung mit Nebensächlichkeiten (z.B.: Demokratiereform der ÖVP)

Weiterhin keine:
Verwaltungsreform
Bildungsreform
Staatsreform
Heeresreform
Gesundheitsreform
Pensionsreform
usw.

15.12.2011: (ORF Im Zentrum) Wir müssen Geld aufnehmen um die hohen Zinsen zu bezahlen; - Fekter (Anmerkung: Bis 2015 sind € 35.000.000.000 neue noch höhere Schulden geplant).

15.1.2011: (ORF Im Zentrum) Wir machen 2012, 3,5% neue Schulden; - Schieder (zu den bereits 218 Mrd. sollen die Staatsschulden auf unglaubliche 280 Mrd. steigen!)

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