Sogar Präsidenten erlauben sich Scherze:
Obama foppt Gouverneur Kaine live im Radio

US-Staatsoberhaupt gab sich als "Barry aus DC" aus Prominenter Anrufer sorgte für einiges Gelächter

Sogar Präsidenten erlauben sich Scherze:
Obama foppt Gouverneur Kaine live im Radio © Bild: APA/EPA/Monsivais

Incognito im Radio: Getarnt als "Barry aus Washington DC" hat US-Präsident Barack Obama den scheidenden Gouverneur von Virginia, Tim Kaine, zuerst gefoppt - um ihm dann für seine politischen Leistungen zu danken. Obama hatte in Kaines Bürgersendung des regionalen Senders WTOP "Frag den Gouverneur" angerufen, um sich über die Dauerstaus auf den Autobahnen im Norden Virginias zu beschweren.

Nach etwas mehr als zehn Minuten Plauderei gab sich der Präsident schließlich zu erkennen, wie der Sender auf seiner Webseite berichtete. "Nein, ach du liebe Zeit!", rief der hörbar überraschte Gouverneur lachend aus.

Darauf habe er gar nicht hinaus gewollt, sagte Obama schließlich. "Ich wollte nur sagen, wie stolz wir auf ihre Leistungen als Gouverneur von Virginia sind." Kaine ist nun Vorsitzender der US-Demokraten. Die Partei hatte Virginia bei den Gouverneurswahlen vor einigen Wochen an den Republikaner Bob McDonnell verloren. Der prominente Anrufer brachte das gesamte Programm des Regionalsenders, der die wahre Identität des Anrufers kannte, kräftig durcheinander: Statt wie gewohnt zur vollen Stunde begannen die Nachrichten nach der Bürgersendung zwei Minuten später.

(apa/red)